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Grüne: These vom Einzeltäter Amri muss revidiert werden

Archivmeldung vom 13.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Weihnachtsmarkt auf dem Breit­scheidplatz am Morgen nach dem Anschlag.
Weihnachtsmarkt auf dem Breit­scheidplatz am Morgen nach dem Anschlag.

Foto: David Levy
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, hält es angesichts neuer Erkenntnisse über einen von dem Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri und einem in Frankreich in Haft sitzenden Islamisten geplanten Sprengstoffanschlag in Deutschland für nötig, die These vom mutmaßlichen Einzeltäter Amri zu revidieren.

"Die mutmaßlichen Planungen eines Sprengstoffanschlags werfen ein völlig neues Licht auf die mögliche Rolle Amris im Kontext islamistischer Zirkel rund um die Fussilet-Moschee", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgabe). "Die bisherige Erzählung vom Einzeltäter Anis Amri muss höchstwahrscheinlich grundlegend revidiert werden." Mihalic fügte hinzu: "Wir müssen jetzt dringend erfahren, seit wann Sicherheitsbehörden über dieses Wissen verfügen. Es wäre ein Wahnsinn, wenn diese Planungen bereits vor dem Anschlag vom Breitscheidplatz bekannt gewesen wären und nichts unternommen wurde." Der Attentats plan ergibt sich aus einem Brief der Bundesanwaltschaft an das Bundesjustizministerium vom 10. Dezember 2018, über den zuerst der "Tagesspiegel" berichtet hatte. Das RND beruft sich ebenfalls auf das Schreiben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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