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Saar-Ministerpräsident verteidigt sein Bundesland gegen Kritik

Archivmeldung vom 13.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Tobias Hans (2017)
Tobias Hans (2017)

Foto: Harald Krichel
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat Kritik an der wirtschaftlichen Performance seines Bundeslands zurückgewiesen. "Wir haben uns in einem beispiellosen Prozess nach oben gearbeitet", sagte der CDU-Politiker der "Welt". "Deswegen stößt es vielen Menschen hier im Saarland übel auf, wenn das nicht gewürdigt wird - gerade weil es ein gesamtgesellschaftlicher Prozess war, an dem viele mitgearbeitet haben."

Hans schaltet sich damit in eine Diskussion ein, die seine Vorgängerin Annegret Kramp-Karrenbauer losgetreten hat. Die neue CDU-Chefin, die das Saarland zwischen 2011 und 2017 regierte, hatte gesagt, das Bundesland stehe "wirklich sehr gut da". Der Strukturwandel in Bergbau und Stahlindustrie sei im Saarland "deutlich besser gelungen als in anderen Regionen, etwa im Ruhrgebiet oder im benachbarten Lothringen", sagte Hans. "Dort gibt es im Gegensatz zum Saarland tatsächlich eine hohe Arbeitslosigkeit, auch bei Jugendlichen. Deshalb kann man das Saarland nicht einfach mit anderen Bundesländern vergleichen." Hans gestand zu, dass im Saarland "eine starke Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor" besteht. Im Saarland produzieren wichtige Autozulieferer wie Eberspächer, Halberg Guss und ZF. Es sei "falsch, den Verbrennungsmotor zu verteufeln", sagte Hans. "Man muss aber den Übergang richtig gestalten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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