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NRW-CDU-Vorsitzender Laschet: Energiewende-Reform muss großer Wurf werden

Archivmeldung vom 30.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Armin Laschet (Mai 2013)
Armin Laschet (Mai 2013)

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Einer großen Koalition aus Union und SPD muss nach Auffassung des Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet, bei der Reform der Energiewende ein "großer Wurf" gelingen. Laschet, der auch der Arbeitsgruppe Energie angehört, die an diesem Donnerstag erstmals in Berlin tagt, sagte im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z./Donnerstagsausgabe): "Diese große Koalition hat nur dann eine Berechtigung, wenn sie auch große Aufgaben löst."

Deutschland brauche einen zukunftsfesten Energiekonsens für die nächsten zehn bis 15 Jahre, der auch über Wahlen hinweg halte. Union und SPD müssten sich auf eine "neue Systematik in der Energiepolitik" verständigen, das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) müsse europäisiert und die Energiewende binnenmarktkompatibel werden. "Die historische Chance für eine große und zukunftsträchtige Lösung in der Energiepolitik ist ausgesprochen gut", sagte Laschet. In Anspielung auf aktuelle Verstimmungen in der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf äußerte der CDU-Politiker, er erwarte, "dass das, was wir in Berlin jetzt möglicherweise gemeinsam hinbekommen, dann auch in Nordrhein-Westfalen als der industriellen Kernregion Deutschlands nicht in rot-grünem Hickhack gefährdet wird."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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