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NRW-Energieministerin Mona Neubaur bekräftigt: Keine Chance für Erhalt von Lützerath

Archivmeldung vom 15.10.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Mona Neubaur, 2021
Mona Neubaur, 2021

Foto: BidenAndHarris
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

NRW-Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur hat am Rande des Grünen-Parteitags in Bonn das Aus für den Ort Lützerath im rheinischen Braunkohlenrevier bekräftigt. "Ein Erhalt Lützeraths ist sowohl aus energiewirtschaftlicher, aus wasserwirtschaftlicher und aus Tagebau-planerischer Sicht nicht möglich", erklärte Neubaur im Fernsehsender phoenix.

Dies hätten alle relevanten Gutachten übereinstimmend festgestellt. "Das Recht ist klar auf der Seite von RWE. Ich kann und werde als Ministerin nicht Entscheidungen machen, die das ignorieren und ich werde auch nicht den Rechtsstaat beugen", fügte die Grünen-Politikerin hinzu. Beobachter befürchten, dass es in Lützerath zu ähnlichen Gewalttätigkeiten wie vor Jahren im Hambacher Forst kommt. "Ich werde alles in meinen Möglichkeiten stehende tun, zur Deeskalation beizutragen", meinte Neubaur.

Bei aller Kritik dürfe man aber auch nicht die Erfolge der Verhandlungen mit RWE kleinreden. "Wir steigen acht Jahre früher in NRW aus der Braunkohleverstromung aus, obwohl wir gerade in einer maximalen Energiekrise sind", so die Grüne.

Quelle: PHOENIX (ots)


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