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Innenminister Friedrich für hartes Vorgehen gegen gewalttätige Fußballfans

Archivmeldung vom 05.11.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.11.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Hans-Peter Friedrich Bild: CSU-Landesgruppe
Hans-Peter Friedrich Bild: CSU-Landesgruppe

Gegen gewalttätige Fußballfans hilft nach Ansicht von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) "nur hartes Durchgreifen". "Wir haben geltende Gesetze, die wir auch konsequent durchsetzen müssen", sagte der Minister im Interview mit der Zeitschrift "Super Illu".

Für einen Teil der gewaltbereiten Hooligan-Szene käme vielleicht Betreuung durch Sozialarbeiter und Integrationsangebote in Betracht. Wenn Prävention aber an ihre Grenzen stoße, müsse das letzte Mittel dann Strafe sein, so der CSU-Politiker. Friedrich betonte die Verantwortung der Fußballvereine, gegen Gewalt in den Stadien vorzugehen. "In den Stadien selber müssen die die Clubs auf eigene Kosten für Sicherheitsvorkehrungen sorgen", sagte der Minister.

Notfalls müssten die Clubs die Eingänge stärker kontrollieren und Fan-Projekte auf eigene Kosten verstärken. "Am Ende müssen die Vereine als Unternehmen begreifen, dass sie nichts davon haben, wenn ihre Fußballspiele durch Gewalt belastet und zerstört werden und sich am Ende auch die Sponsoren zurückziehen", so Friedrich. Aufgabe des Staates bleibe es, die Ordnung auf den Bahnhöfen, in den Zügen und auf den Straßen aufrecht zu erhalten, sagte er. Als Innenminister sei er auch besorgt um das Wohlergehen der Polizeibeamten, die rund um die Stadien für Sicherheit sorgen müssten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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