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Habeck verlangt Bundesbank-Modernisierung

Archivmeldung vom 20.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Robert Habeck (2019)
Robert Habeck (2019)

Foto: Kasa Fue
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Grünen-Chef Robert Habeck hat nach der Rücktrittsankündigung des Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann eine Modernisierung der Behörde gefordert. "Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von Jens Weidmann", sagte Habeck der "Süddeutschen Zeitung".

Weidmann habe die Bundesbank mehr als zehn Jahre lang mit starkem Engagement geführt. "Bei allen inhaltlichen Differenzen, die wir haben, habe ich ihn als jemanden wahrgenommen, der offen ist für Argumente und mit großer Glaubwürdigkeit für seine Positionen einsteht", sagte der Grünen-Chef. Zugleich forderte er, den Abschied auch als Chance für einen Neuanfang zu begreifen: "Für die Zukunft braucht es eine Bundesbank, die auf der Höhe der Herausforderungen der Zeit agiert."

Die SZ zitiert aus Parteikreisen, über die Neubesetzung des Postens müsse eine neue Regierung entscheiden. Die FDP hatte bereits zuvor angekündigt, die Neuaufstellung der Bundesbank während der Koalitionsgespräche zu thematisieren. Es sei entscheidend, dass mit einer neuen Persönlichkeit an der Spitze der bisherige Kurs in der Geldpolitik erhalten bleibt, hieß es laut Zeitung aus Parteikreisen. Stabilitätspolitik müsse nicht nur ein Ziel der neuen Bundesregierung sein, sondern auch weiter der Bundesbank.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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