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Grüne fordern "Recht auf Reparatur" für Geräte

Archivmeldung vom 29.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Katrin Göring-Eckardt Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, on Flickr CC BY-SA 2.0
Katrin Göring-Eckardt Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Grünen im Bundestag fordern ein gesetzlich verankertes "Recht auf Reparatur" für Geräte. "Viele Menschen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt häufig neue kaufen zu müssen, nur weil ein Teil des Geräts kaputt ist", sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).

Reparaturkosten seien allerdings häufig unverhältnismäßig hoch und Ersatzteile nur schwer zu bekommen. "Wir fordern ein europaweites `Recht auf Reparatur`, das Hersteller von Geräten verpflichtet, langfristig Ersatzteile anzubieten sowie Reparaturanleitungen zu veröffentlichen", so Göring-Eckardt weiter.

Der Zeitraum, in dem Produkte mit Sicherheitsupdates versorgt werden, müsse einheitlich und gut sichtbar gekennzeichnet sein, außerdem müsse es abhängig vom Typ des Geräts Mindestfristen für derartige Updates geben. Zudem müsse der Mehrwertsteuersatz für Reparaturdienste in Deutschland von derzeit 19 auf 7 Proze nt gesenkt werden. "Eine Reparatur muss deutlich günstiger sein als der Kauf eines neuen Produktes", so die Grünen-Politikerin. Das sei gut für den Geldbeutel und für die Umwelt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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