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Chef der Bundesagentur für Arbeit warnt vor schnellem Mindestlohn-Anstieg

Archivmeldung vom 21.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jobcenter: Nicht alle lassen sich Kürzungen oder Streichungen ihrer Existenzgrundlage ohne Gegenwehr gefallen (Symbolbild)
Jobcenter: Nicht alle lassen sich Kürzungen oder Streichungen ihrer Existenzgrundlage ohne Gegenwehr gefallen (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, hat vor einem schnellen Anstieg des Mindestlohns gewarnt. "Es wäre gut, wenn der Mindestlohn stiege, auch perspektivisch auf zwölf Euro", sagte Scheele der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Wenn man es aber sehr schnell machte, könnte es Probleme geben. Besonders bei Geringqualifizierten könnte es zu Arbeitsplatzverlusten führen", warnte der Vorstandsvorsitzende der BA. Für 2020 sei eine Evaluation des Mindestlohngesetzes vorgesehen. "Dann muss man schauen, ob die Kriterien ausreichend und vernünftig sind", sagte Scheele. "Wichtig ist, dass man den Mindestlohn in den Händen der Tarifpartner lässt." Es dürfe nicht die Politik darüber entscheiden, wie hoch er sein solle. Die SPD dringt innerhalb der großen Koalition auf einen Anstieg des Mindestlohns auf zwölf Euro.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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