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Kretschmann: Dobrindt fährt Industriestandort Deutschland an die Wand

Archivmeldung vom 04.07.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.07.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Schrottplatz
Schrottplatz

Bild: Stephan Wengelinski / pixelio.de

Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Zukunft der deutschen Automobilindustrie aufs Spiel zu setzen. "Für Deutschland und seine Industriestruktur ist die Transformation der Autoindustrie eine Megaaufgabe. Ich habe nicht den Eindruck, dass der Bundesverkehrsminister dem gewachsen ist", sagte Kretschmann dem Berliner "Tagesspiegel".

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) habe sich in seiner Amtszeit hauptsächlich mit der PKW-Maut, dem "marginalsten Thema in der Verkehrspolitik", beschäftigt, kritisierte der Ministerpräsident. "Um die richtigen Herausforderungen kümmert er sich nicht, das ist unverantwortlich. So fährt er den Industriestandort an die Wand."

Die Autoindustrie befinde sich in einer kritischen Phase, warnte Kretschmann. Wenn es nicht bald einen "richtigen Schub" beim Umstieg von herkömmlichen PKW auf Elektroautos gebe, bestehe "die Gefahr, dass wir überrollt werden". Es mache ihm Angst, wenn er sehe, "dass in Deutschland im Moment vor allem Elektroautos gekauft werden, die nicht von heimischen Anbietern stammen". Erschwerend hinzu komme, dass beim Elektroantrieb der Kern der Wertschöpfung bei den Batteriezellen liege. "Und diese werden nun mal nicht in Deutschland gefertigt."

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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