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Bundestagsvize-Wahl: AfD-Kandidatin im zweiten Wahlgang gescheitert

Archivmeldung vom 13.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Deutscher Bundestag Logo: Im Volksmund auch "Fette Henne" gennant
Deutscher Bundestag Logo: Im Volksmund auch "Fette Henne" gennant

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mehr als ein Jahr nach der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages ist die AfD-Kandidatin Mariana Harder-Kühnel bei der Wahl zur Bundestagsvizepräsidentin auch im zweiten Wahlgang durchgefallen. Sie erhielt am Donnerstag im Bundestag nur 241 von 659 abgegebenen Stimmen. 377 Abgeordnete stimmten mit Nein, 41 enthielten sich. Die erforderliche Mehrheit lag bei 355 Stimmen.

Auch bei Wahlen für weitere Gremien fielen am Donnerstag alle AfD-Kandidaten durch. Nach einem Beschluss des Bundestags steht jeder Fraktion ein Bundestagsvizepräsident zu. Der von der AfD-Fraktion nominierte Kandidat Albrecht Glaser war in der konstituierenden Sitzung aber in drei Wahlgängen gescheitert. Die AfD hatte mit Harder-Kühnel im November einen neuen Anlauf unternommen, war aber im ersten Wahlgang gescheitert. In einem möglichen dritten Wahlgang reicht eine einfache Mehrheit.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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