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Linke will Wohnungsunternehmen mit 130 Millionen Euro fördern

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Katrin Lompscher (2013).
Katrin Lompscher (2013).

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Linkspartei fordert einen wohnungspolitischen Kurswechsel. Allein auf Wohnungsneubau zu setzen wie der Berliner Senat greife zu kurz, erklärte die wohnungspolitische Sprecherin der Linkspartei im Abgeordnetenhaus, Katrin Lompscher. Die Partei will vor allem die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften stärken und sie in die Lage versetzen, die eigenen Bestände zu sanieren sowie durch Zukauf und Neubau zu ergänzen. Dafür sollen ihnen jährlich 100 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung gestellt werden, um ihre Eigenkapitalbasis zu verstärken. Damit könnten jährlich bis zu 12.000 Wohnungen geschaffen bzw. saniert und zu sozialen Konditionen vermietet werden, so Lompscher.

Zudem strebt die Linke die Einrichtung eines Wohnungsbaufonds von jährlich 30 Millionen Euro an, mit dem auch Genossenschaften und soziale Träger gefördert werden können. Dafür müssten sie dauerhaft sozial- und mietpreisgebundene Wohnungen zu Verfügung stellen. Im Gegensatz dazu geht das Modell des Senats davon aus, dass die geförderten Wohnungen alle zwei Jahre teurer werden und sie nach 15 bis 20 Jahren ganz aus der Bindung fallen.

Quelle: neues deutschland (ots)

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