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Bundestagswahl: 90 Prozent der Ärzte wollen ihre Patienten politisch informieren

Archivmeldung vom 11.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wird die nächste Bundestagswahl in den Warte- und Sprechzimmern der Ärzte entschieden? 90 Prozent der Ärzte wollen ihre Patienten im kommenden Wahlkampf politisch über die Gesundheitspolitik informieren. Das ergab eine Online-Umfrage des Ärztenetzwerks "Hippokranet.com".

"Wenn nur die Hälfte der rund 120.000 Vertragsärzte Deutschlands an 100 Arbeitstagen pro Tag 50 Patienten in ihrem Sinne informiert, dann kommen bis zur Wahl 300 Millionen Gespräche über die Gesundheitspolitik in den Praxen zustande", rechnet Dr. Bernd Guzek, Herausgeber des Ärztenachrichtendienstes, vor: "Nach diesem Umfrageergebnis wären es sogar über 500 Millionen persönliche Kontakte, bei denen Ärzte Patienten politisch informieren".

"Wahlkampf im Warte- und Sprechzimmer: Werden Sie im kommenden Wahlkampf Ihre Patienten politisch informieren?" war die Frage, die 1609 Ärzte mit "Ja" beantworten (89,8 Prozent). 183 der Umfrageteilnehmer (10,2 Prozent) lehnten es dagegen ab, in ihren Sprechzimmern politisch aktiv zu werden.

Das Online-Netzwerk Hippokranet.com ist die gemeinsame Forums- und Netzwerkplattform der Fachinformationsdienste Facharzt.de, Hausarzt.de und zaend.de. "Wählen Sie, was Sie wollen, aber nicht SPD" - freche Plakate mit diesem Slogan hatte kürzlich eine Hippokranet-Ärztegruppe zum Download bereitgestellt und damit bundesweite Diskussionen darüber ausgelöst, ob Ärzte in ihren Warte- und Sprechzimmern politisch informieren dürfen.

Insgesamt sind bei Hippokranet.com weit über 40.000 Nutzer organisiert, es finden sich in unzähligen Gruppen mehrere 100.000 Beiträge zu medizinischen, technischen und gesundheitspolitischen Themen. Einzigartig im Internet: Die Plattform wird von ihren eigenen Lesern finanziert. Mehr als 7.000 Abonnenten zahlen freiwillig für die Nutzung, die sie problemlos auch kostenlos haben könnten.

Quelle: Ärztenachrichtendienst GmbH

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