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Linke will staatliche zivile Mittelmeerrettung

Archivmeldung vom 19.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Open Arms im März 2018 beschlagnahmt durch die italienische Staatsanwaltschaft im Hafen von Pozzallo.
Open Arms im März 2018 beschlagnahmt durch die italienische Staatsanwaltschaft im Hafen von Pozzallo.

Foto: Gregor Rom
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Linkspartei hat die Einsetzung einer staatlichen zivilen Mittelmeerrettung gefordert. "Wer sich für die Mittelmeerrettung ausspricht, dafür aber die Einigung unter den EU-Mitgliedstaaten zur Verteilung der Geretteten voraussetzt, nimmt ein Scheitern der Rettungsmission in Kauf und spielt mit Menschenleben", sagte der Obmann der Linksfraktion im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Michel Brandt, am Montag.

Damit nahm er Bezug auf das Rettungsschiff "Open Arms", welches aktuell vor der italienischen Insel Lampedusa liegt, aber nicht anlegen darf. Zuletzt hatte Spanien angeboten, die Flüchtlinge aufzunehmen. Unter anderem kommt dafür die Insel Menorca infrage. "Eine Fahrt in das tausend Kilometer entfernte Spanien wäre unverantwortlich und gefährlich für die Menschen an Bord", sagte Brandt dazu. Die Bundesregierung solle endlich "klare Kante gegen die rechte Regierung Italiens zeigen", um die geltenden Menschenrechte durchzusetzen, fügte der Linken-Politiker hinzu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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