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Leutheusser-Schnarrenberger beklagt Vertrauensverlust in FDP

Archivmeldung vom 05.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (2017)
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) beklagt einen Vertrauensverlust in ihre Partei wegen des Abbruchs der Jamaika-Sondierungen. "Bei denjenigen, die mit ihrer Stimme dazu beigetragen haben, dass die FDP mit mehr als 10 Prozent fulminant wieder in den Bundestag zurückgekehrt ist, gibt es Unsicherheit, viele Fragen und Zweifel", sagte Leutheusser-Schnarrenberger dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Viele von ihnen hätten die FDP gerne in der Regierung gesehen und nicht in der Opposition. "Gerade jetzt sprechen mich viele an und fragen: Was wird jetzt aus der FDP? Da muss Vertrauen wieder hergestellt werden", so die frühere Bundesjustizministerin. Sie selbst bedauere die Entscheidung zum Abbruch der Gespräche mit CDU, CSU und Grünen, für die Lindner gemeinsam mit dem Präsidium der Partei stehe, und sprach von einer verpassten Chance. "Ökologie und Ökonomie hätten versöhnt, Freiheit und Bürgerrechte stärker in den Fokus gerückt werden können. Da wäre unterm Strich ein Regierungsprogramm für gute vier Jahre möglich gewesen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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