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Armin Laschet rechnet sich im Rennen um den CDU-Bundesvorsitz gute Chancen aus

Archivmeldung vom 18.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Armin Laschet (2019)
Armin Laschet (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rechnet sich im Rennen um den CDU-Bundesvorsitz gute Chancen aus. "Entscheiden werden am Ende die 1001 Delegierten, deren Votum stellen wir uns jetzt mit unseren Ideen", sagte Laschet dem Fernsehsender phoenix. Die CDU-Mitglieder wüssten, dass er für den "Zusammenhalt in der Gesellschaft" stehe, "in der auch andere Religionen und Kulturen ihren Platz" hätten.

"Ich stehe für eine Politik der Mitte und eine europäische Orientierung", fügte Laschet hinzu. Gegenüber der AfD vertrete er einen klaren Abgrenzungskurs. "Sie ist unser Gegner. Mit denen darf man nicht zusammenarbeiten, man darf nicht einmal ihre Sprache und Ideen übernehmen, sondern muss sie klar bekämpfen. Klare Kante ist das Beste." In NRW liege die AfD bei sieben bis acht Prozent. "Wir werden es auch noch schaffen, dass sie wieder unter fünf kommt."

Laschet warb bei den Bürgern um Verständnis dafür, dass im Kampf gegen die Pandemie nicht jede Maßnahme der Politik nachvollziehbar gewesen sei. In der vergangenen Woche sei es zu einem "Überholen der Ereignisse" gekommen, sodass man den ursprünglich ab dem 24. Dezember empfohlenen Lockdown aufgrund schnell steigender Inzidenzzahlen habe vorziehen müssen. "Das hat manche verwirrt. Das ist aber in einer pandemischen, ernsthaften Lage nicht anders zu erwarten", meinte Laschet. Im Frühjahr seien manche Entscheidungen falsch gewesen. "Wir haben alle sicher auch Fehler gemacht. Das Schulschließen im März war ein großer Fehler, dass wir Kinder über Wochen ohne Bildungschancen gelassen haben." Der NRW-Ministerpräsident mahnte, dass das Virus auch über die bevorstehenden Feiertage keine Pause mache. "Wir werden wie im Sommer wieder viele Familienbegegnungen haben. Deshalb ist meine Sorge vor dem Weihnachtsfest so groß."

Das Interview ist ab sofort digital auf phoenix.de zu finden. In der Sendung phoenix persönlich wird es am heutigen Freitag, 18.00 Uhr, Samstag, 00.00 Uhr, Sonntag 11.30 Uhr zu sehen sein.

Quelle: PHOENIX (ots)

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