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In Tiefsee vor australischer Küste unbekannte Fleischfresser entdeckt

Archivmeldung vom 19.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Rockingham Beach, ein typischer Sandstrand in Western Australia
Rockingham Beach, ein typischer Sandstrand in Western Australia

Foto: ZidaneHartono
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wissenschaftler vom Queensland Museum haben bisher unbekannte fleischfressende Schwämme in der Großen Australische Bucht vor der Südküste des Fünften Kontinents entdeckt. Dies geht aus einer Mitteilung auf dem australisch-neuseeländischen wissenschaftlichen Nachrichtenportal Science Media Exchange hervor.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Die neuen Arten, die kürzlich von den Forschern beschrieben wurden, nämlich Nullarbora heptaxia, Abyssocladia oxyasters und Lycopodina hystrix, sind demnach die ersten nachgewiesenen fleischfressenden Schwämme in Südaustralien und erhöhen somit die Gesamtzahl der in Australien gefundenen Schwamm-Arten auf 25. Sie leben drei Kilometer unter der Wasseroberfläche.

Das zeigt, wie viel von unseren Tiefseegebieten noch zu erforschen ist – diese Schwämme sind insofern einzigartig, als sie nur in dieser speziellen Region der Großen Australischen Bucht vorkommen – einer Region, in der die Tiefsee-Ölexploration geplant worden war“, sagte Dr. Merrick Ekins, der führende australische Experte für fleischfressende Meeresschwämme.

Die entsprechenden Proben seien von der australischen Behörde für wissenschaftliche und industrielle Forschung CSIRO bei einer Reise im Jahr 2017 gesammelt worden.

Die Schwämme gehören zu den vielzelligen Tieren, die Nahrungspartikel aus dem Meereswasser herausfiltern. Allerdings gibt es auch Arten unter ihnen, für die eine karnivore Ernährung kennzeichnend ist: Sie verfügen über keine Zellstrukturen, die das Meerwasser filtern könnten. Stattdessen haben sie sich zu Raubtieren entwickelt, die ihre Beute direkt fangen und verdauen. Diese Meeresschwämme fressen beispielsweise kleine Krebstiere."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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