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"Jungle in a Bottle": Neue Mini-Ökosysteme im Glas

Archivmeldung vom 22.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Charlie Kayi mit den "Jungle Bottles"
Charlie Kayi mit den "Jungle Bottles"

Mit Mini-Ökosystemen in Glasflaschen verpackt macht die Hongkonger Designerin Charlie Kayi auf sich aufmerksam. "Jungle in a Bottle" ist mehr als bloß ein Schicki-Micki-Gadget. "Es geht darum, Menschen zu zeigen, wie Ökosysteme funktionieren und wie wichtig gesunder Lebensraum für alle ist", erklärt Kayi im pressetext-Interview.

Sie versteht das Projekt als lebendiges Kunstwerk mit zeitpolitischer Relevanz. "Nehmen sie sich Hongkong als Beispiel. Hier leben auf engstem Raum so viele Millionen Menschen. Wir stehen tagtäglich vor den Problemen dieser immensen Bevölkerungsdichte", unterstreicht Kayi. Der Dschungel in der Flasche sei damit ein Pendant zum urbanen Dschungel.

Jahrelange Arbeit erfolgreich

"Die von Hand gefertigten Mini-Regenwälder sind natürlich ein Lifestyle-Produkt, das allerdings die Themen Gärtnern und Nachhaltigkeit miteinander vereint", erklärt Kayi. Drei Jahre lang hat sie gemeinsam mit ihrem Team daran gearbeitet, diese kleinen Ökosysteme so zu konzipieren, dass sie funktionieren.

"Damit dieser Mini-Garten funktioniert, erfordert es einiges an Fingerspitzengefühl - einerseits geht es um die richtige Mischung des Untergrundes, andererseits um die passenden Pflanzen sowie eine Analyse des Mikroklimas in der Flasche. Zusätzlich steht bei uns auch der Design-Aspekt im Vordergrund", erklärt die Künstlerin.

Kreislauf durch Wasser und Licht

"Im Prinzip arbeitet dieses in sich geschlossene Ökosystem wie jedes andere auch", führt die Designerin aus. "Wichtig für das Pflanzenwachstum sind Sonnenlicht und Wasser. Das bedeutet, dass diese beiden Parameter aufeinander abgestimmt sein müssen. Das Zirkulationsssystem, das wir entwickelt haben, macht es zum Beispiel nicht notwendig, die Pflanzen zu düngen."

"Wir bieten den Dschungel im Glas in verschiedenen Größen und Formen an und ermöglichen unseren Kunden somit eine breite Auswahl an verschiedenen Produkten", erklärt Kayi, die außerdem anmerkt, dass die aufwendige Verpackung eine ebenso wichtige Rolle spiele.

"Über allem steht der Gedanke der Nachhaltigkeit. Daher betonen wir immer wieder, dass es sich bei unseren Produkten um Lebewesen handelt." Für die Zukunft wünscht sich die Künstlerin weitere internationale Kontakte und Kooperationen.

Quelle: www.pressetext.com/Wolfgang Weitlaner

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