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Rätselhafte Zone vor Kalifornischer Küste entdeckt

Archivmeldung vom 02.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Melany Ratsak / pixelio.de
Bild: Melany Ratsak / pixelio.de

Ein US-Forschungsteam hat am Pazifikboden nahe der Westküste ein System von Brüchen entdeckt, das Seebeben auslösen kann. Darüber schreibt das Fachportal Science Alert am Montag.

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins "Sputnik": "Bei einem viertägigen Experiment, das im Jahr 2018 durchgeführt wurde, haben Forscher von der Rice University in Houston (US-Bundesstaat Texas) und der University of California in Berkeley ein Netzwerk von Tiefseekabeln (MARS/Monterey Accelerated Research System) genutzt, um Unterwasser-Erdbeben registrieren zu können.

Dazu wurden an Enden der Glasfaserkabel Geräte angeschlossen, die Lichtimpulse durch das Kabel schickten. Der Kern der Methode besteht darin, dass das Licht selbst bei winzigen Erschütterungen anders zurückgestreut wird, als wenn sich nichts bewegte.

Laut den Wissenschaftlern haben sie im März 2018 in der nordkalifornischen Stadt Gilroy ein Erdbeben der Stärke 3,5 registriert und ein System von Brüchen am Ozeanboden entdeckt.

Bevor die Forschungen am Ozeanboden begonnen hatten, war die neue Technologie an Land getestet worden. Die neue Methode kann zur Erforschung gefährlicher Zonen am Ozeanboden sowie zur Vorbeugung von Tsunamiwellen angewendet werden."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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