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Vorsicht: schlafende Eichhörnchen

Archivmeldung vom 09.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dieses Eichhörnchen wurde in die Wildtierstation Hamburg gebracht . Bild: VIER PFOTEN
Dieses Eichhörnchen wurde in die Wildtierstation Hamburg gebracht . Bild: VIER PFOTEN

Im Winter einen Baum zu fällen kann gefährlich werden – für Eichhörnchen. Denn die kleinen Nagetiere nutzen Bäume ganzjährig als Schlafplätze. VIER PFOTEN appelliert dazu, einen Baum vor dem Fällen erst genau auf Nester zu untersuchen.

In großen, kugelrunden Nestern, den Kobeln, ziehen die Eichhörnchen nicht nur ihren Nachwuchs groß, sondern verbringen dort auch einen Großteil des Winters. Wird der Kobel durch Gartenarbeit zerstört, stehen die Tiere vor einem lebensbedrohlichen Problem. Oft reichen die Kraftreserven nicht aus, um bei Eis und Schnee mit viel Mühe ein neues Nest zu bauen.

Zu gründliche Gartenarbeit stört Ruhe der Tiere

Der Winter ist für die meisten Wildtiere eine Notzeit. Werden die Tiere in ihrer Ruhephase zu oft gestört, reichen die Kraftreserven schnell nicht mehr aus. Doch die Tiere müssen fit sein, denn bald beginnt die Jungtierzeit. Oftmals kommt es bei Baumfällarbeiten auch zu Verletzungen, wenn die Tiere nicht schnell genug fliehen können, zum Beispiel Beinfrakturen. Dann benötigen die Tiere dringend Hilfe und müssen in einer Wildtierstation untergebracht werden.

„Viele der Pfleglinge, die im Winter zu uns kommen, sind geschwächt und Opfer gründlicher Gartenarbeit“, erklärt Christian Erdmann von der Wildtierstation Hamburg. Eichhörnchen sollten nur mit dicken Handschuhen angefasst werden, da die Tiere empfindlich zubeißen können. Für den Transport empfiehlt Erdmann eine handelsübliche Kleintier-Transport-Box.

In der Wildtierstation Hamburg werden pro Jahr etwa 500 Jungvögel, Eichhörnchen, Hasen und andere Wildtiere gerettet, aufgezogen, medizinisch versorgt und zu fast 60 Prozent wieder freigelassen. Mit Unterstützung von VIER PFOTEN arbeiten Christian Erdmann und sein Team an effektiven Maßnahmen für die verbesserte Rehabilitation, Aufzucht und Freilassung bzw. Unterbringung bedürftiger Wildtiere.

Quelle: VIER PFOTEN

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