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462 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner im Jahr 2014

Archivmeldung vom 16.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Im Jahr 2014 wurden nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 37,6 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Dies entsprach einem Durchschnitt von 462 Kilogramm pro Einwohner. 2013 waren es 36,6 Millionen Tonnen oder 453 Kilogramm pro Einwohner gewesen.

Mit 13,2 Millionen Tonnen betrug im Jahr 2014 der Anteil des Hausmülls (Restmüll) an den Haushaltsabfällen 35 %. Im Durchschnitt waren das wie im Vorjahr 162 Kilogramm pro Einwohner. Damit stagnierte der bislang rückläufige Trend beim Restmüllaufkommen im Jahr 2014. Auch das Aufkommen an Sperrmüll hat sich im Vergleich zu 2013 nur unwesentlich verringert und belief sich auf 2,3 Millionen Tonnen oder 29 Kilogramm pro Einwohner.

Mehr als die Hälfte der Abfälle wurde getrennt vom Haus- und Sperrmüll gesammelt (59 %). Das waren 22,0 Millionen Tonnen und damit rund 0,9 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Während die Wertstoffe (insbesondere Papier, gemischte Verpackungen und Glas) mit 12,0 Millionen Tonnen und die sonstigen Abfälle mit knapp 0,2 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert blieben, stieg das Aufkommen an organischen Abfällen um 0,8 Millionen Tonnen auf 9,8 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Pro-Kopf-Aufkommen von 121 Kilogramm pro Einwohner, 9 Kilogramm pro Einwohner mehr als 2013. Davon waren 57 Kilogramm pro Einwohner Abfälle aus der Biotonne und 64 Kilogramm Garten- und Parkabfälle. Ursache hierfür dürfte die Vorbereitung auf die am 1. Januar 2015 eingeführte Pflicht zur getrennten Sammlung von Bioabfällen sein.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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