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Umweltschutz: Weniger Fleisch essen oder lieber weniger Auto fahren?

Archivmeldung vom 25.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: s.media / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

Für knapp ein Drittel der Deutschen wäre es kein Problem, zwei Tage pro Woche auf den Verzehr von Fleisch und Wurst zu verzichten, um den Umweltschutz zu fördern. Wenn weniger Fleisch produziert wird, verbessert das die weltweite CO2-Bilanz. Die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für Reader's Digest zeigt auch, dass weitere 30 Prozent für denselben Zeitraum eher das Auto stehen lassen würden.

Erstaunlicherweise verzichten Männer lieber auf den fahrbaren Untersatz (33 Prozent) als auf Schinken oder Schnitzel (25 Prozent). Bei den Frauen ist es eher umgekehrt: 37 Prozent würden sich der Umwelt zuliebe zwei Tage pro Woche vegetarisch ernähren, aber nur 27 Prozent würden auf Bus und Bahn umsteigen. Wie das Magazin in seiner April-Ausgabe außerdem berichtet, wären gerade mal 15 Prozent aller Befragten bereit, zweimal wöchentlich stromverbrauchende Unterhaltungselektronik wie Fernsehen oder Computer nicht zu nutzen.

Ein freiwilliger Verzicht ihrer Bürger zugunsten der Umwelt reicht der EU freilich nicht. So verbietet sie ab September dieses Jahres den Verkauf von Staubsaugern mit einer Leistung von mehr als 1600 Watt. Zuvor war bei vielen Bürgern bereits die Brüsseler Entscheidung auf Unverständnis gestoßen, dass klassische Glühbirnen nicht mehr vertrieben werden dürfen.

Für die Umfrage im Auftrag des Magazins Reader's Digest wurden insgesamt 1003 repräsentativ ausgewählte Bürger in Deutschland befragt. Dabei zeigte sich aber auch: Trotz der anhaltenden Debatte um Umwelt- und Klimaschutz wollen 23 Prozent der Deutschen auf gar nichts verzichten. 30 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen gaben an, sie seien nicht bereit, ihre Alltagsgewohnheiten nennenswert umzustellen.

Quelle: Reader's Digest Deutschland (ots)

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