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Anna Loos: "Meine vermeintliche Heldengeschichte ist vor allem die Geschichte eines egozentrischen Teenagers."

Archivmeldung vom 16.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Cover NIDO 02/2019 Bild: "obs/Gruner+Jahr, Nido"
Cover NIDO 02/2019 Bild: "obs/Gruner+Jahr, Nido"

Die Sängerin und Schauspielerin Anna Loos habe ihren Eltern als Kind selten Schwierigkeiten gemacht, nicht einmal in der Pubertät - bis sie aus der DDR zur Tante nach Hamburg floh, ohne den Eltern ein Wort zu sagen. "Ich bin mit 17 von zu Hause abgehauen, und das gleich in ein Land, wo meine Eltern keinen Zugriff auf mich hatten. (...)

Bei unseren ersten Telefonaten haben sie nur geweint", erzählt Anna Loos in der aktuellen Ausgabe des Familienmagazins NIDO (ab heute erhältlich). Mittlerweile sieht die 48-Jährige ihre Flucht mit anderen Augen: "Heute, da ich selbst Mutter bin, wird mir das Herz noch schwerer, wenn ich darüber nachdenke, was ich meinen Eltern damals angetan habe. Meine vermeintliche Heldengeschichte ist vor allem die Geschichte eines egozentrischen Teenagers." Dennoch hatten Anna Loos' Eltern stets Verständnis für ihre Träume. Das versucht die Sängerin, die ab März mit ihrem ersten Soloalbum "Werkzeugkasten" auf Deutschlandtour ist, an ihre Töchter weiterzugeben. So achten sie und ihr Mann, der Schauspieler Jan Josef Liefers, besonders darauf, dass Lilly (16) und Lola (10) ihre eigenen Entscheidungen treffen können: "Das ist Liebe, wenn man sagt: ,Wenn du meinst, das ist das Richtige, dann mach.'"

Quelle: Gruner+Jahr, Nido (ots)

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