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Yoga beugt Herzerkrankungen effektiv vor

Archivmeldung vom 17.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Yoga am Strand: immer noch besser als kein Sport. Bild: pixelio.de, P. Wiebe
Yoga am Strand: immer noch besser als kein Sport. Bild: pixelio.de, P. Wiebe

Yoga kann ein guter Schutz gegen Herzerkrankungen sein - vor allem, wenn anstrengendere Aktivitäten nicht möglich sind. Zu diesem Ergebnis kommt das Erasmus University Medical Center in seiner aktuellen Untersuchung. Die Auswertung von 37 Studien hat ergeben, dass Yoga Risikofaktoren wie hohen Blutdruck und Cholesterinwerte positiv beeinflussen kann.

Das Team um Myriam Hunink wollte herausfinden, welche Auswirkungen Yoga überhaupt auf die Herzgesundheit haben kann. Im Vergleich mit dem Verzicht auf Sport zeigten sich deutliche Vorteile. Das Risiko von Fettleibigkeit, hohem Blutdruck und erhöhten Cholesterinwerten sank laut dem "European Journal of Preventive Cardiology" deutlich.

Im Vergleich mit anderen Arten von Sport wie raschem Gehen oder Joggen, schnitt Yoga bei den gleichen Faktoren nicht besser oder schlechter ab. Laut Hunink weisen diese Forschungsergebnisse darauf hin, dass Yoga sinnvoll sein kann und zu einer Verringerung der Risiken beitragen kann. Derzeit ist jedoch nicht genau erforscht, warum Yoga Vorteile bringen kann.

Keine offizielle Empfehlung

Experten wie Maureen Talbot von der British Heart Foundation gehen davon aus, dass durch die Anstrengung der Muskeln und das bewusste Atmen mehr Sauerstoff in den Körper gelangt und sich so der Blutdruck senken kann. Yoga entspricht jedoch nicht den Empfehlungen der britischen Regierung.

Sportmediziner gehen davon aus, dass Menschen pro Woche rund 150 Minuten gezielt für die Gesundheit von Herz und Lungen trainieren sollten. Yoga wird in diesem Zusammenhang auch nicht zur Muskelstärkung empfohlen, die ebenfalls an ein bis zwei Tagen der Woche stattfinden sollte.

Quelle: www.pressetext.com/Michaela Monschein

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