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WHO-Studie: Millionen Menschen sterben an den Folgen von Luftverschmutzung

Archivmeldung vom 25.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Weltgesundheitsorganisation Flagge
Weltgesundheitsorganisation Flagge

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind im Jahr 2012 weltweit rund sieben Millionen Menschen an Erkrankungen gestorben, die mit verschmutzter Luft in Verbindung stehen. Dies seien mehr als doppelt so viele Tote, wie in bisherigen Schätzungen angenommen, teilte die WHO am Dienstag mit.

Die Studie bestätige demnach, dass Luftverschmutzung inzwischen "die größte umweltbedingte Gesundheitsgefahr" sei. "Die Risiken der Luftverschmutzung sind weit größer, als bislang angenommen. Insbesondere gilt dies im Zusammenhang mit Herzerkrankungen und Schlaganfällen", sagte die Direktorin der WHO-Abteilung für öffentliche Gesundheit und Umwelt, Maria Neira.

Laut der Studie sollen sich schätzungsweise 3,7 Millionen Todesfälle auf verschmutzte Luft außerhalb von Gebäuden zurückführen lassen. Rund 4,3 Millionen Todesfälle habe es infolge von verschmutzter Innenraumluft gegeben. Hier handele es sich vorwiegend um Menschen in Asien, die in ihren Wohnungen und Häusern mit Kohle oder Holz heizen und kochen.

Da viele Menschen sowohl verschmutzter Innen- als auch Außenluft ausgesetzt seien, könnten die beiden Zahlen nicht einfach addiert werden, weshalb die Gesamtzahl der infolge verschmutzter Luft gestorbenen Menschen auf sieben Millionen geschätzt wird, teilte die WHO weiter mit.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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