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"iExaminer": Augapfel-Screening via Smartphone

Archivmeldung vom 21.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Auge: Gesundheitszustand via Smartphone erhoben. Bild: Spreckelmeyer/pixelio.de
Auge: Gesundheitszustand via Smartphone erhoben. Bild: Spreckelmeyer/pixelio.de

Mit Hilfe einer App haben Forscher der University of Buffalo das Innere des Auges analysiert. Dazu wurde die bereits verfügbare Anwendung "iExaminer" auf einem iPhone gestartet, um kombiniert mit einem Augenspiegel 28 Patienten mit einem geschwächten Sehnerv und kritischen Sehfähigkeiten zu untersuchen.

Experten kritisieren jedoch den Umgang mit medizinischen Daten und deren Abspeicherung auf nicht ausreichend verifizierten Servern. "Apps werfen für die Betroffenen zahlreiche Fragen auf: Werden die Gesundheitsdaten in der Cloud oder nur im Endgerät gespeichert, sind sie anonymisiert, zu welchen Zwecken dürfen sie weiterverarbeitet und gegebenenfalls weitergegeben werden, hat die App Zugriff auf weitere Daten des Nutzers? Wer hierauf keine belastbaren Antworten vom Anbieter der App erhält, sollte von der Nutzung der App, gerade mit Blick auf die besonders sensiblen Gesundheitsdaten eher absehen", so der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar gegenüber pressetext.

Die neue Untersuchungsmethode funktioniert mit Hilfe eines Augenspiegels, von Fachleuten auch Ophthalmoskop genannt. Unterstützt von dessen Beleuchtung kann das Innere des Auges detailiert begutachtet werden. Ein Adapter verbindet das medizinische Gerät während der Anwendung mit einem iPhone und ermöglicht somit, dass Bilder und darüber hinaus auch Videos vom Auge aufgenommen werden können.

Das ausgeklügelte System schafft es, wichtige Strukturen der Augenrückseite mit einem einzigen Anvisieren abzubilden. Dafür sind nicht einmal spezielle Tropfen, die vor einer Untersuchung oftmals ins Auge gegeben werden müssen und somit eine Dilatation auslösen, nötig. Nach der Fotoaufnahme vereinfacht die verbundene Applikation weitere Verfahrensmöglichkeiten. So werden die ermittelten Daten sehr einfach aufgezeichnet, abgespeichert und wahlweise auch an medizinische Datenbanken transferiert.

Einfachere, schnellere Diagnose

Für die Forscher steht in der Entwicklung solcher Systeme vor allem im Vordergrund, dass medizinische Arbeit zukünftig einfacher gemacht wird. Wenn Patienten selbst mit Hilfe ihres eigenen Smartphones Aufnahmen des Augeninneren machen können und dann die Möglichkeit besteht, diese Daten direkt an Fachleute zu übermitteln, vereinfacht dies das medizinisches Prozedere erheblich.

Wahlweise können die Aufnahmen und Daten des Untersuchungssystems auch anonymisiert übermittelt werden. Patienten müssen nicht einmal mehr das Haus verlassen, um die Gesundheit ihres Auges zu ermitteln. Untersuchungsvorgänge werden durch vergleichbare Technik immer einfacher gemacht und Wartezeiten, die im Wartezimmer oder durch bürokratische Vorgänge Standard sind, werden abgeschafft.

Quelle: www.pressetext.com/Sabrina Manzey

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