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Frische Aroniabeeren in kleinen Mengen unbedenklich - Gesundheitliche Vorteile überwiegen

Archivmeldung vom 11.08.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.08.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Früchte am Strauch von Aronia arbutifolia Bild: Abrahami / de.wikipedia.org
Früchte am Strauch von Aronia arbutifolia Bild: Abrahami / de.wikipedia.org

Aroniabeeren sollten niemals roh gegessen werden. Diese Schlussfolgerung wurde aufgrund einer aid-Meldung im PresseInfo Nr. 28 über Aroniabeeren gezogen, in der auf den geringen Blausäuregehalt der frischen, unverarbeiteten Beeren hingewiesen wurde. Der Verzehr kleinerer Mengen roher Beeren ist aber durchaus unbedenklich.

Nach Literaturangaben enthalten rohe Aroniabeeren etwa 0,6 bis 1,2 Milligramm pro 100 Gramm an Zuckermoleküle gebundene Blausäure. Der größte Anteil liegt wohl in den kleinen Kernen vor, die aber normalerweise nicht vollständig zerkaut werden, was die Blausäure erst freisetzen würde. Der Verzehr einer kleinen Portion frischer Beeren ist damit als unbedenklich anzusehen.

Zum Vergleich: Der Blausäuregehalt von süßen Aprikosenkernen, die als Snack angeboten werden, liegt im Mittel bei 2,4 Milligramm pro 100 Gramm. Da frische Aroniabeeren aufgrund des hohen Gehaltes an Polyphenolen - die ja den gesundheitlichen Wert dieser Früchte ausmachen - und organischen Säuren einen herb-säuerlich, adstringierenden Geschmack aufweisen, ist der Frischverzehr ohnehin kein Genuss.

Übrigens: Blausäure ist, gebundenen an Zuckermoleküle, in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Bis auf wenige Ausnahmen sind die enthaltenen Mengen dieser cyanogenen Glycoside jedoch meist so gering, dass sie für den Menschen unbedenklich sind. Unser Organismus verfügt über effiziente Mechanismen, um die daraus freigesetzten kleinen Blausäuremengen wirksam und schnell zu entgiften. Enthalten Lebensmittel höhere Gehalte an gebundener Blausäure, kann diese durch Erhitzen weitgehend minimiert werden.
Das heißt, in getrockneten Aroniabeeren, die thermisch behandelt wurden, Saft, Konfitüre usw. sind die Gehalte an (gebundener und freier) Blausäure nochmals niedriger als in den rohen Früchten.

Quelle: aid

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