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Weltweite Lieferengpäße und Preissteigerungen bei Lebensmitteln

Archivmeldung vom 30.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
(Symbolbild)
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Aktuell häufen sich die Hinweise in der Presse, dass immer mehr Lebensmittelgroßhändler, aber auch sonstige Händler, mit Lieferengpässen, wegen der weltweiten Regierungszwangsmaßnahmen und aufgrund von Absichtlichen Flottenstilllegungen von Transportfirmen, leiden. Ein der ExtremNews-Redaktion vorliegendes Schreiben eines deutschen Gewürzgroßhändlers bestätigen nun diese Berichte.

Der Händler schreibt: "...wie Sie sicherlich bereits aus der Presse entnehmen konnten, kam es Corona bedingt dazu, dass es zu Warenengpässen weltweit kommt.Dies resultiert zum einen daraus, dass die Farmer weltweit nur eingeschränkt den Ernten nachgehen können oder teils überhaupt nicht. Zum anderen dadurch, dass die großen Redereien einige Schiffe still gelegt haben und somit die Kapazitäten künstlich verknappt haben. Das wiederrum hat zur Folge, dass die Seefrachten regelrecht explodieren und die Lieferzeiten sich weiter verlängern.

Ein 40“ Container aus China hatte bis vor einigen Monaten noch ca. 1000 US-Dollar gekostet, aktuell liegen wir hier beim 10-fachen. Indonesien hat einen Nenner von 5. Es zieht sich nahezu durch alle Länder und betrifft alle Importbranchen. Die Luftfracht ist nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Aus Ländern wie Bhutan, Nepal, Tasmanien, Indien haben wir sehr oft die Luftfracht genutzt um die Produkte nach Europa zu bringen. Aktuell ist dies entweder gar nicht mehr möglich, oder nur zu utopischen Preisen.

Wir importieren über 80% der Produkte außerhalb Europas und sind natürlich stark davon betroffen. Wir haben bereits letztes Jahr damit begonnen, unsere Lagerbestände weit zu erhöhen, jedoch ist die Nachfrage nach Gewürzen ungebrochen hoch. Durch den Brexit, durch den einige Importunternehmen betroffen sind, weichen viele auf europäische Lieferanten, wie auch auf uns aus, was zu einer weiteren Erhöhung der Nachfrage führt.

Hinzu kommt noch, dass es aufgrund des heißen Sommers 2020 in Europa zu vielen Missernten kam und europäische Gewürze wie Paprika, Majoran, Rosmarin usw. kaum zu bekommen sind. Wir sprechen hier von Missernten von bis zu 100%. Um einige dieser Produkte weiterhin liefern zu können, müssen wir teilweise auf außereuropäische Ursprünge ausweichen. All dies wird das Jahr 2021 zu keinem leichten Jahr machen. Wir möchten Sie hiermit über die aktuell Lage auf dem Gewürzmarkt aufmerksam machen und natürlich auch um Ihr Verständnis für Preisanstiege bitten aber auch, dass mal das ein oder andere Produkt kurzfristig nicht verfügbar sein könnte...."

Quelle: ExtremNews


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