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Superfood Mandel: Importmenge in den vergangenen zehn Jahren um 37 % gestiegen

Archivmeldung vom 15.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Gebrannt, zu Marzipan verarbeitet oder in Plätzchen gebacken: Mandeln gehören für viele Menschen ganz besonders zur Adventszeit. Dabei werden die gesunden Kerne, die überwiegend aus dem Ausland kommen, stetig das ganze Jahr über nach Deutschland eingeführt - und das in immer größeren Mengen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden in den ersten drei Quartalen 2020 rund 83 300 Tonnen Mandeln nach Deutschland importiert. Das waren 7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Egal ob mit Schale oder ohne, ob mit Bitteraroma oder süß - die Nachfrage nach Mandeln ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 102 500 Tonnen nach Deutschland importiert, 37 % mehr als noch vor zehn Jahren.

Den Löwenanteil machten dabei im vergangenen Jahr mit rund 100 000 Tonnen die süßen Mandeln ohne Schale aus. Die für Weihnachtsstollen und -gebäck so unverzichtbaren Bittermandeln fielen dagegen kaum ins Gewicht: Ihr Anteil betrug mit 1 400 Tonnen im Jahr 2019 gerade einmal 1,4 %.

Zwei Drittel der importierten Mandeln kamen zuletzt aus den USA

Der überwiegende Teil der Mandeln, die hierzulande zu Adventsköstlichkeiten verarbeitet werden, hat einen weiten Weg hinter sich: fast zwei Drittel der importierten Kerne, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und gesunden Fetten als "Superfood" bezeichnet werden, kamen 2019 aus den Vereinigten Staaten (65 300 Tonnen). Seit Jahren sind die USA wichtigstes Herkunftsland für Mandeln in Deutschland. Zweitgrößter Importeur mit einem Anteil von 20 % an den gesamten Importen war im vergangenen Jahr Spanien (20 500 Tonnen).

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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