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Lieber selber waschen! Zu viele Keime in Sprossen und Mischsalaten

Archivmeldung vom 11.08.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.08.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
  Bildquelle: aboutpixel.de / Salat1 © Ginkgo
Bildquelle: aboutpixel.de / Salat1 © Ginkgo

Frische Sprossen und küchenfertige Mischsalate aus der Tüte sind praktisch und beliebt. Da sie leicht verderblich sind, liegen sie im Supermarkt in der Kühltheke. Trotzdem ist die Keimbelastung für Verbraucher überdurchschnittlich hoch, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Das ergaben Untersuchungen am Ende des angegebenen Verbrauchsdatums. Dabei wurden auch krankmachende Keime wie Listerien nachgewiesen, insbesondere in Mischsalaten mit Weißkohl.

Derartige Hygienemängel sind nicht neu: Bereits 2007 beanstandete das Chemische und Veterinär-Untersuchungsamt Karlsruhe Listerien, Salmonellen und E. Coli-Keime in vorzerkleinerten Salaten, Keimlingen und Sprossen. Auch wenn die Erkrankungsgefahr im Vergleich zu tierischen Lebensmitteln relativ gering ist: Der beste Schutz vor einer Lebensmittelinfektion ist, solche Produkte vor dem Verzehr gründlich zu waschen.

Quelle: aid

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