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Stuttgart: Mehr als eine halbe Tonne nichteinfuhrfähige Fleischwaren aus dem Verkehr gezogen.

Archivmeldung vom 05.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
591 Kilogramm nichteinfuhrfähige Fleisch- und Wurstwaren Bild: Zoll
591 Kilogramm nichteinfuhrfähige Fleisch- und Wurstwaren Bild: Zoll

Zollbeamte haben gestern bei Kontrollen am Busterminal des Stuttgarter Flughafens knapp 600 Kilogramm nichteinfuhrfähige Fleisch- und Wurstwaren beschlagnahmt. Die in Koffer und Taschen verpackte Ware war an Bord von zwei Reisebussen aus Balkanstaaten nach Deutschland transportiert worden.

Die Einfuhr von Fleisch- und Wurstwaren sowie die Einfuhr von Milchprodukten durch Privatpersonen in die EU ist ohne die erforderlichen veterinärrechtlichen Bescheinigungen nicht erlaubt.

"Mit dem Einfuhrverbot soll sichergestellt werden, dass gefährliche Tierseuchen, wie beispielsweise die afrikanische Schweinepest, nicht in die EU eingeschleppt und verbreitet werden können", erklärt der Pressesprecher des Hauptzollamts Stuttgart, Thomas Seemann, den Hintergrund des Verbots. Die Lebensmittel wurden von den Zöllnern gemeinsam mit Beschäftigten des zuständigen Veterinäramts des Landkreises Esslingen sichergestellt und verwogen. Um sicherzustellen, dass von den Fleisch- und Wurstwaren keine Gefahr ausgeht, werden die Produkte jetzt bis zur Vernichtung eingefroren. Die Einführer der Waren müssen hierbei für die anfallenden Kosten aufkommen. Der Leiter des Veterinäramts im Landkreis Esslingen, Dr. Christian Marquardt, warnt eindrücklich vor einer Einschleppung entsprechender Tierseuchen durch ungeprüfte Lebensmittel: "Derartige Produkte können Träger von hochansteckenden Erregern sein und hier in Deutschland zu einer gefährlichen Ausbreitung der Seuchen führen".

Der Zoll am Stuttgarter Flughafen stoppt pro Jahr regelmäßig eine Menge von vier Tonnen nichteinfuhrfähiger Lebensmittel. In Zeiten der Corona-Pandemie wurden die Beamten beim Thema verbotene Fleisch- und Wurstwaren auch immer wieder in Paketsendungen fündig.

Quelle: Hauptzollamt Stuttgart (ots)

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