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3D-Druck: Objekte nutzen WLAN ohne Elektronik

Archivmeldung vom 13.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Neues Objekt wird durch 3D-Druck hergestellt Bild: washington.edu
Neues Objekt wird durch 3D-Druck hergestellt Bild: washington.edu

Forscher der University of Washington haben mittels 3D-Druck neuartige Kunststoff-Geräte gefertigt, die problemlos über WLAN beispielsweise mit Smartphones kommunizieren können. Die Entwicklung kommt dabei ohne Batterien oder zusätzliche Elektronik aus und ermöglicht so beispielsweise Sensoren oder spezielle Eingabeknöpfe.

Backscatter-Technik integriert

Die Objekte, welche durch 3D-Druck hergestellt worden sind, können mit herkömmlichen WLAN-Receivern kommunizieren. Das Forschungsteam hat Funktionen, die unter normalen Umständen durch elektronische Komponenten erfüllt werden würden, durch mechanische Bewegung ersetzt. Diese erfolgt durch Getriebe, Federn sowie Schalter und andere Teile, die mittels 3D-Druck erzeugt werden können.

Die Wissenschaftler haben Backscatter-Techniken eingesetzt, um den Informationsaustausch der Devices zu ermöglichen. Backscatter-Systeme nutzen eine Antenne, um Daten zu übertragen. Dies geschieht durch die Reflexion von Radiosignalen, die durch einen WLAN-Router emittiert werden. Die dazu in den Objekten enthaltene Antenne besteht aus einem leitfähigen Filament, das aus Plastik und Kupfer besteht.

Mechanische Bewegung genutzt

Die Antenne ist wie ein Spiegel, der die Signale entweder absorbieren oder reflektieren kann. Dabei wird die Information an einen Receiver übermittelt, der diese dekodiert. Die Getriebe und Federn bewegen einen Schalter, der die Antenne zwischen Absorbieren und Reflektieren umschaltet. Das ist das Signal, das der Empfänger dann dekodieren kann.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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