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Jeder Dritte schaut Fernsehen auf dem Rechner

Archivmeldung vom 21.06.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.06.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Wer TV-Programme schaut, nutzt nicht unbedingt sein Fernsehgerät. Fast jeder dritte Deutsche (31 Prozent) schaut mittlerweile auch auf seinem PC, gut jeder Vierte (28 Prozent) auf seinem Laptop. Jeder zehnte Deutsche nutzt sein Smart Phone oder Tablet PC (10 Prozent), um fernzusehen. Das ergab eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag des BITKOM.

Der Hightech-Verband stellte heute vor Journalisten im inHaus-Zentrum des Fraunhofer Instituts in Duisburg erste Ergebnisse vor. „Internet und Fernsehen wachsen zusammen: Immer mehr Nutzer schauen TV-Programme auf ihrem Rechner und greifen mit ihrem Fernseher auf Internet-Inhalte zu“, sagte Michael Schidlack, Experte für Heimvernetzung und Consumer Electronics beim BITKOM. So werden internetfähige Fernseher zum Standard. Im nächsten Jahr werden über 10 Millionen dieser Fernseher in deutschen Haushalten stehen. Das hat eine Studie des EITO ergeben.

Noch liegt der Schwerpunkt der Heimvernetzung in der Consumer Electronics sowie der IT und Telekommunikation. Das Marktvolumen für vernetzbare Produkte der ITK und CE steigt in diesem Jahr in Deutschland stark an: um fast 28 Prozent auf über 16 Milliarden Euro. Das ergab eine aktuelle Studie der Marktforscher von GfK Retail and Technology im Auftrag des BITKOM. Das Wachstum wird sich eher beschleunigen. Die Hauptgründe dafür ist das starke Wachstum bei Tablet-PCs, Smartphones und internetfähigen Fernsehern.

Dies ist jedoch nur der Anfang. Ein deutscher Haushalt verfügt im Schnitt über rund 50 Elektrogeräte. Die meisten dieser Geräte werden bald internetfähig. Auch Waschmaschine, Heizung, Licht geben ihre Insel-Dasein auf und werden intelligent vernetzt. „Bald gibt es das ,Eine-Fernbedienung-Haus’. Mit dieser einen Fernbedienung oder einem Handy werden alle elektronischen Haushaltsgeräte gesteuert“, sagte Schidlack. Ein weiterer Vorteil: Der Stromverbrauch kann optimiert werden. Geräte und Heizung laufen nur, wenn sie wirklich gebraucht werden und können bei Bedarf von unterwegs ein- oder ausgeschaltet werden.

Hinweis zur Methodik und den Daten: Das Meinungsforschungsinstitut Aris befragte im April/Juni im Auftrag des BITKOM telefonisch 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren. Die Untersuchung ist repräsentativ. Die Studie „Conlife 2011 - Smart Home Study 2011“ der GfK Retail and Technology umfasst die Umsätze des stationären Handels (rund 90 Prozent des Umsatzvolumens) mit allen ITK- und CE-Produkte, die direkt bzw. indirekt einen Zugang zum Internet habe, etwa PCs, Notebooks, Tablet-PC, Smart-Phones , Internet-TV, Blu Ray mit BD-Live, Internet-Radios, MP3-Player mit WLAN, WLAN-Drucker, E-books, Webcams.
Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Gemanagt wird EITO von der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE und GfK zusammen.

Quelle: BITKOM

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