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Cairns - Verbotene und geheimnisvolle Megalith-Pyramiden in Deutschland

Archivmeldung vom 08.10.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.10.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
K. Walter Haug über "Cairns - Verbotene und geheimnisvolle Megalith-Pyramiden in Deutschland"
K. Walter Haug über "Cairns - Verbotene und geheimnisvolle Megalith-Pyramiden in Deutschland"

Bild: ExtremNews

Pyramiden kennt man aus allen Erdteilen, seit kurzem bekanntlich auch aus Europa, da seit einigen Jahren in Bosnien äußerst spannende Ausgrabungen hierzu gemacht werden. Wir hatten bereits darüber berichtet, dass das "kulturelle Establishment" den Ausgräbern vor Ort absichtlich die Arbeiten erschwert und paradoxerweise sogar zu unterbinden versucht. Dieses Phänomen ist ebenfalls weltweit zu beobachten: Bahnbrechendste Entdeckungen, die unsere Menschheitsgeschichte neu zu schreiben vermögen, darf es anscheinend nicht geben. Genauso verhält es sich mit den sogenannten Cairns, steinzeitlichen Megalithanlagen, auf deutschem Boden. In der neuesten Ausgabe der Sendung "Auf der Spur unserer Geschichte" gibt Entdecker K. Walter Haug einen umfassenden Einblick in diesen recht unbekannten Forschungszweig.

Cairn / „Tumulus“ von Barnenez, Frankreich
Cairn / „Tumulus“ von Barnenez, Frankreich

Foto: NewPapillon
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ein Besuch wert:
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http://www.megalith-pyramiden.de/

Wikipedia schreibt zu dem Wort Cairn: "Cairn (von schottisch-gälisch: Steinmal) ist die auf den Britischen Inseln und ggf. in Frankreich benutzte Bezeichnung für einen künstlichen Hügel aus Bruchsteinen oder Geröll, mit dem Kammern einer steinzeitlichen Megalithanlage oder andere vorzeitliche Objekte wie Steinkisten umgeben und bedeckt wurden." Kein Wort von ähnlichen Bauwerken in Deutschland. In anderen Ländern aber werden Cairns offiziell ausgegraben und zu historischen Sehenswürdigkeiten.

Weitere Bezeichnungen können unter anderem Tumulus, Stufenpyramide, Dolmen oder in Skandinavien Röser sein. Diese aus Trockenmauerwerk in unterschiedlichsten Ausformungen errichteten Anlagen sind weltweit zu finden, so beispielsweise neben Frankreich und den Britischen Inseln auch in Irland, Schottland, auf den Balearen, Spanien, Portugal, Nordamerika, Japan und im Schwarzmeergebiet. Die offizielle Datierung geht von einem Alter von bis zu 8000 Jahren aus, sie zählen somit zu den ältesten bekannten Bauwerken der Menschheit.

K. Walter Haug bezeichnet sich als Bürger-Archäologe in Anlehnung an den englischen Begriff Citizen-Scientists (Bürger-Wissenschaftler), was für Forscher steht, die aus sich heraus Forschungsthemen bearbeiten und ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit oder auch der Wissenschaft vorstellen und daraufhin ihre Anerkennung finden - in Deutschland sei letzteres aber bedauerlicherweise nicht der Fall. Auf seiner Webseite "Megalith-Pyramiden.de - Die eigene Hochkultur entdecken" sind sämtliche Forschungsergebnisse von seiner Bürger-Archäologengruppe zu vielen deutschen Fundstätten im Detail abgebildet und beschrieben.

In Deutschland werden die von Haug und Kollegen gefundenen pyramidenähnlichen Cairns seitens der "echten" Archäologen in der Regel als herkömmliche Abraumhalden, die durch Steinbrucharbeiten entstanden seien, belächelt und vollkommen ignoriert. Die "deutschen" Cairns befinden sich zwar meist in unmittelbarer Nähe von Steinbrüchen, irgendwo müssen die unzähligen Steine ja herkommen, aber es gibt einige Kriterien, die die Theorie der Abraumhalden völlig entkräften und wahrhaftige Wissenschaftler eigentlich zum weiteren Erforschen der Bauwerke zwingen müssten. Das wichtigste Indiz, das gegen bloße Nutzungen als Schutthalden spricht, ist die Tatsache, dass diese angeblichen Steinhaufen 70 bis 90% des Areals im Abbaugebiet einnehmen. Haug führt aus: "Betrachtet man sie näher und schaufelt die oberflächlichen Schichten weg, stößt man auf Mauerwerk. Wer diese massive Steinmauern als Abraumhalden verstehen will, muss sich fragen, warum die Steinbruchbetreiber für das ganze qualitativ wertvolle Material, das sie mühsam aus den Felswänden brachen, eigentlich gar keinen Verwendungszweck hatten und es völlig sinnlos inmitten des Steinbruchs in mühevoller Arbeit zu gemauerten „Halden“ aufsetzten, die so solide gebaut sind, dass sie alle Kriterien der Statik erfüllen. Es gibt Böschungen mit einem Neigungswinkel von 55º, der sogar den der Cheopspyramide übertrifft. Welche geschüttete Halde von solcher Steilheit wäre nicht schon längst nach all den Regengüssen der Jahrzehnte und Jahrhunderte zerflossen? Diese gemauerten „Halden“ aber füllen die ganzen Steinbrüche komplett aus und können auf dem Steinbruchgrund errichtet schon eine Höhe von bis zu 20 m und mehr erreichen, auf den Hang gebaut bis zu 80 m."

Das Videointerview fand am 80 mal 60 m großen und etwa 25 m hohen Cairn "Sternenfels, Zwerchhälde", in der Nähe von Karlsruhe statt. An diesem Beispiel sieht der Zuschauer deutlich, wie eindrucksvoll die Entdeckungen bisher bereits sind: Viele freigelegte Trockenmauern, sogenannte Strebemauern, Treppen, Strukturen, die eventuell Altarfunktionen hatten, ein Menhir, ein möglicher Eingang ins Innere des Bauwerkes sowie neben rätselhaften Bereichen des eigentlichen Steinbruchs auch mit einem Geoelektrikgerät angefertigte Tiefenscans des Cairns, die einen fünf Meter hohen Hohlraum inmitten des Cairns aufzeigen. Leider musste die Grabung aus ominösen Gründen eingestellt werden, daher lässt sich noch nicht sagen, ob es sich bei dem Monument tatsächlich auch um ein Grab handelt.

Haug vermutet, dass sich ähnliche Megalithanlagen in ganz Deutschland finden lassen. Wenn man sich ein wenig mit dem Thema vertraut macht, bekommt man einen guten Blick hierfür und wird womöglich auch schnell in seiner Heimat fündig. Bei einer ersten Begehung im Wetteraukreis in Hessen wurden direkt fünf bis zehn mögliche Cairns an unterschiedlichsten Orten entdeckt. Generell wurden einige der Steinanlagen zwar von "Steinbrucharbeitern" über die Jahrhunderte geplündert, in dem Sinne, dass große Steine zum Beispiel für den Hausbau entfernt wurden, aber zumeist sind noch viele weitere künstliche Steinmauern vorzufinden.

Über Hinweise zu weiteren Fundstellen und tatkräftige oder auch finanzielle Unterstützung der Forschungsarbeiten in Deutschland freut sich K. Walter Haug und steht mit Rat und Tat gerne zur Seite. Die Kontaktadresse lautet: [email protected]

Die 14. Sendung von "Auf der Spur unserer Geschichte", diesmal mit K. Walter Haug mit dem Titel "Cairns - Verbotene und geheimnisvolle Megalith-Pyramiden in Deutschland", können Sie hier ansehen:

Gerade wichtiges unterdrücktes Wissen sollte nun den Menschen wieder zugänglich gemacht werden und dafür bieten wir mit dieser Sendereihe eine Plattform. Die Kontaktaufnahme hierfür geschieht über die Mailadresse [email protected]

Haben sie weitere Wunschthemen oder wünschen Sie sich einen interessanten Interviewgast oder haben Sie gar eine besondere historisch relevante Entdeckung gemacht, die geschichtsinteressierte Menschen erfahren sollten? Melden Sie sich bei uns!

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Karte Zwerchhälde Sternenfels
Karte Zwerchhälde Sternenfels

Bild: www.megalith-pyramiden.dE

Cairn Zwerchhälde Sternenfels
Cairn Zwerchhälde Sternenfels

Bild: www.megalith-pyramiden.dE

Kürnbach Sommerhälde "Grabgang"
Kürnbach Sommerhälde "Grabgang"

Bild: www.megalith-pyramiden.dE

Neolithischer Cairn - Ganggrab auf der Gavrinis Insel, Bretagne
Neolithischer Cairn - Ganggrab auf der Gavrinis Insel, Bretagne

Foto: Myrabella
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

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