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Russische Forscher beweisen Existenz des uralten hypothetischen Kontinents

Archivmeldung vom 19.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Arctica
Arctica

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Russische Wissenschaftler vom Trofimuk-Institut für Erdöl-Erdgas-Geologie und -Geophysik der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften haben das Bestehen des Kontinents Arctica in der Erdgeschichte bewiesen. Das schreibt die russische Zeitung „Iswestija“ am Montag unter Berufung auf die Forscher.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "In der Studie kamen demnach paläomagnetische Methoden zum Einsatz, die die Bestimmung einer eventuellen Wanderung von Kontinentalplatten und ihrer Lage vor Millionen Jahren ermöglichen. Die Wissenschaftler untersuchten Gesteinsproben von arktischen Inselgruppen, darunter das Franz-Josef-Land, Nowaja Semlja, Sewernaja Semlja und die Neusibirischen Inseln.

Es habe sich herausgestellt, dass der hypothetische Kontinent Arctica tatsächlich existiert habe. Die ihn bildenden Lithosphärenplatten sollen sich zweimal in der Erdgeschichte verbunden haben. Erstmals sei dies vor Milliarden Jahren geschehen, als Arctica zum hypothetischen Superkontinent Rodinia gehörte. Vor 750 Millionen Jahren sei der Kontinent gespalten worden.

Laut den Wissenschaftlern wurde Arctica vor 250 Jahren zum zweiten Mal gebildet und gehörte danach Pangaea an, dem bisher letzten Superkontinent der Erdgeschichte. Fragmente des zweiten Arctica sollen den arktischen Kontinentalschelf gebildet haben.

„Zu Arctica haben nicht weniger als fünf große Lithosphärenplatten gezählt. Derzeit gehören sie alle zum arktischen Kontinentalschelf. Unsere paläomagnetische Methode erlaubt es, die Kinematik ihrer relativen Bewegung in der Vergangenheit zu rekonstruieren. Der Maßstab ist beträchtlich, weil wir Zeitspannen von Hunderten Millionen Jahren erforschen“, zitiert das Blatt den Professor an der Akademie der Wissenschaften und leitenden Forscher im Labor für Geodynamik und Paläomagnetismus des Trofimuk-Instituts, Dmitri Metelkin."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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