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Warum Gaddafi sterben musste

Archivmeldung vom 20.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Unser Mitteleuropa / VoxNews / Eigenes Werk
Bild: Unser Mitteleuropa / VoxNews / Eigenes Werk

"Heute, vor 9 Jahren, haben die Franzosen Gaddafi ermordet. Kriege dienen dazu, um Bevölkerungen „in Bewegung zu versetzen“. So war es im Falle von Syrien, und so war es auch im Falle von Libyen. Nach dem Abkommen mit Gaddafi gingen die Landungen von Migrantenbooten in Italien drastisch zurück und waren 2010 auf praktisch Null reduziert worden." Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf einen Bericht von "VoxNews".

Weiter schreibt das Magazin: "Diejenigen, die Pläne für die ethnische Destrukturierung Europas hatten und immer noch haben, aus Gründen, die über wirtschaftliche Interessen hinausgehen und mit historischer Rache zu tun haben, konnten dies nicht tolerieren. Gaddafi musste entfernt werden. Damit das Menschenschmugglergeschäft wieder aufgenommen werden kann.

Und dann war da noch Sarkozys Wunsch, zu verhindern, dass die Bestechungsgelder, die er von dem libyschen Führer erhalten hatte, ans Licht kommen. Es reichte also nicht aus, ihn von der Macht zu entfernen: Gaddafi musste sterben. Am Ende kreuzten sich also die Interessen unter verschiedenen Titeln und Zielsetzungen. Beim Angriff auf Libyen kamen sie alle zusammen.

Und so kam es, dass 2011 Libyen zusammenbrach und die Welle illegaler Migranten begann, die von den Verschleierungsmedien sofort als „Flüchtlinge“ bezeichnet wurden. Obwohl nicht einmal ein einziger Libyer „floh“ und in Italien anlandete, sondern es sich ausschließlich um Subsaharaner handelte, die aus dem Süden nach Libyen strömten, um das dortige Machtvakuum auszunutzen. Aber auch hier lässt die Geschwindigkeit, mit der dieser Verkehr begann, auf eine vorausplanende Organisation schließen.

Alles war bereit. Die libyschen Menschenhändler standen bereit, um die illegalen Migranten zu befördern. Die afrikanischen Menschenhändler standen bereit, sie nach Libyen zu bringen. Die Journalisten standen bereit, die illegalen Migranten als „Flüchtlinge“ zu bezeichnen und eine Art Kanal von Libyen nach Sizilien zu verlegen. Und die NGO-Schiffe standen bereit.

Es wäre interessant zu wissen, ob Sarkozy der einzige an der Vorbereitung des Krieges in Libyen beteiligte Politiker ist, der von Gaddafi Bestechungsgelder erhalten hat. In Italien handelte Napolitano entschlossen und drängte einem durch seine „eleganten Abendessen“ geschwächten Berlusconi bis zum Sturz der letzten gewählten Regierung ein entschlossenes Vorgehen auf.

Wir werden wahrscheinlich nie die ganze Wahrheit erfahren. Aber das Ergebnis liegt vor aller Augen:

Anzahl der in Italien angelandeten Migranten

Datenbasis: VoxNews

Quelle: Unser Mitteleuropa


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