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CIA gibt Bericht über Hitler frei

Archivmeldung vom 17.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hitler (4. Person von rechts) mit weiteren Teilnehmern des Hitler-Ludendorff-Putsches (1924)
Hitler (4. Person von rechts) mit weiteren Teilnehmern des Hitler-Ludendorff-Putsches (1924)

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-00344A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ein Bericht über Adolf Hitlers Persönlichkeit aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges gewährt tiefe Einblicke in den Charakter, die Psyche und persönlichen Vorlieben, darunter sexuelle Neigungen, des Diktators. Wie die deutsche Seite des russischen online Magazins "Sputnik" mitteilt wurde der Text des freigegebenen Dokuments auf der Webseite des US-Geheimdienstes CIA veröffentlicht.

Weiter ist in dem Beitrag zu lesen: "Der 68-seitige Bericht wurde 1943 vom Anthropologen Henry Field für den US-Nachrichtendienst OSS (Office of Strategic Services, Vorgänger der CIA) erstellt. Das Dokument basiert auf Informationen von Ernst Sedgwick Hanfstaengl, der in den 20er und 30er Jahren eng mit Hitler befreundet war und später in die USA emigrierte.

Der Autor erwähnt die enge Beziehung zwischen Hitler und seinem künftigen Privatsekretär und Stellvertreter Rudolf Heß. Er vermutet, dass es zwischen ihnen in Landsberg (wo die beiden ihre Strafen nach dem gescheiterten Bürgerbräu-Putsch verbüßt hatten) zu etwas „an der Grenze des Sexuellen“ gekommen sein könnte.

Dafür spreche dem Berichtsverfasser zufolge die Tatsache, dass der Spitzname von Heß unter den homosexuellen NSDAP-Mitgliedern „Fräulein Anna“ gewesen sei und er oft in Frauenkleidern Bällen beigewohnt habe.

„Es war dann, nach der Ermordung Röhms (SA-Leiter, der 1934 während der Nacht der langen Messer getötet wurde – Anm. d. Red.), dass ich gelegentlich kleine Informationen zu bekommen begann, die mich dazu zwangen, Hitler als einen sadomasochistischen Typ mit einer möglichen homosexuellen Ader zu betrachten“, heißt es im Bericht.

1937 soll Carl Jung Hitlers Handschrift gesehen haben und, wie der Autor schreibt, sie mit den Worten „Hinter dieser Schrift ist nichts als ein großes Weib“ kommentiert haben.

Zudem analysiert der Bericht Hitlers Benehmen gegenüber Frauen (darunter seine Gewohnheit, mit einer Peitsche zu gestikulieren) und seine Zeit in Wien Anfang des 20. Jahrhunderts, wo er in dem „Männerheim Brigittenau“ gewohnt haben soll. Das Männerheim hatte laut Hanfstaengl den Ruf eines Orts, „wo ältere Männer nach Jungen suchten“.

„Sein Sexualleben hat zwei Seiten, genauso wie seine politischen Ansichten. Er ist homosexuell und heterosexuell, ein Sozialist und ein eifriger Nazi, ein Mann und eine Frau“, fasst der Autor zusammen.

Der Bericht gibt weitere Details über Hitlers Präferenzen in allen Lebensbereichen preis und zeichnet ein ausführliches psychologisches Porträt des „Führers“."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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