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Trump stört sich nicht an seiner Twitter-Verbannung

Archivmeldung vom 22.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
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Bild von Photo Mix auf Pixabay

Der Ex-Präsident der USA Donald Trump scheint sich an seiner Twitter-Verbannung Anfang dieses Jahres nicht zu stören. Nach seinen Worten hat der Kurznachrichtendienst ohne ihn deutlich an Attraktivität verloren. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "„Wenn Sie sich ansehen, was zurzeit mit Twitter los ist -, ich finde, es ist dort sehr langweilig geworden und Millionen Menschen gehen von dort weg. Sie tun das, weil es einfach nicht mehr dasselbe ist“, sagte Trump dem Fernsehsender „Newsmax TV“.

Nach Ansicht des Republikaners war das soziale Netzwerk gegen ihn eingenommen und markierte zahlreiche seiner Tweets mit Warnhinweisen. „Sie haben fast alles, was ich geäußert habe, markiert. Das ist eine Schande“, betonte er.

Ferner machte er deutlich, keine Rückkehr auf Twitter zu planen. Stattdessen werde er vielleicht eine eigene Plattform in Angriff nehmen. „Wir haben einen Riesenrückhalt (…) Ich schaue mir die Umfragen an und sie sind beeindruckend.“ Darüber hinaus verwies er auf seine 89 Millionen Twitter-Follower vor der Sperrung.

Das Impeachment-Verfahren hat ihm zufolge nur zu seiner Popularität beigetragen. „Nehmen wir einmal an, gegen jemanden wird ein Impeachment eingeleitet. In der Regel werden seine Umfragewerte sinken – wie ein Ballon, dem die Luft rausgelassen wurde. Aber die Werte sind sehr gut und sehr hoch. Ich glaube, sie sind höher als vor der Wahl“, so Trump.

Erstürmung des Kapitols

Trump hat genau vor einer Woche ein zweites Impeachment-Verfahren gegen sich überstanden. Die Demokraten lasteten dem Ex-Präsidenten an, seine Anhänger zum Sturm auf das Kapitol aufgehetzt zu haben. Mit einer Mehrheit im Repräsentantenhaus konnten sie das Amtsenthebungsverfahren ins Rollen bringen. In der zweiten und entscheidenden Instanz stimmten auch 57 Senatoren gegen den Republikaner. Allerdings konnte damit die für eine Verurteilung benötigte Zweidrittelmehrheit (67 Stimmen) nicht erreicht werden.

Trump hatte für den 6. Januar – an dem Tag sollte Joe Bidens Sieg bei der Präsidentenwahl vom Kongress formell bestätigt werden – wegen angeblich manipulierten Wahlen zu einer Demonstration aufgerufen. Wenig später stürmten seine Anhänger das US-Parlament. Im Zusammenhang mit den Unruhen kamen sieben Menschen ums Leben. Twitter sperrte daraufhin Trump auf Lebenszeit. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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