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Nostradamus zeichnet angeblich düsteres Bild von 2019

Archivmeldung vom 31.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Er spaltet seit Jahrhunderten die öffentliche Meinung: Der Autor und „Hellseher“ Nostradamus. Obwohl er bereits vor mehr als 400 Jahren gestorben ist, sind seine Vorhersagen immer noch in aller Munde. Für das Jahr 2019 sind seine Prognosen alles andere als erfreulich – wenn man seinem 1555 geschriebenen Buch „Les Propheties“ glauben schenken mag. Dies berichtet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des Magazins: "Wenn Nostradamus Recht haben sollte, können wir uns 2019 auf einiges gefasst machen. Denn seine Voraussagen sind größtenteils negativ, wie die meisten seiner Prophezeiungen. Doch woher wissen wir, dass wir uns auf die Aussagen des damaligen Apothekers und Arztes verlassen können, der seine Visionen in mehr als 100 vierzeiligen Gedichten in symbolhafter Sprache für die Ewigkeit festhielt?

Wenn wir uns die bisherigen Prophezeiungen einmal genauer anschauen, lassen sich – je nach Betrachtung und Deutung – durchaus historische Belege finden. So glauben einige Betrachter, beispielsweise im Nachhinein den Tod König Heinrichs II. von Frankreich bei einem Reitduell gefunden zu haben. Im Text von Nostradamus heißt es:

„Auf dem Schlachtfeld in einer einzigen Schlacht. Er wird seine Augen stechen durch einen goldenen Käfig. Zwei Wunden werden eine, und dann stirbt er einen qualvollen Tod.“

Und tatsächlich wurde König Heinrich II. durch das Visier seines goldenen Helmes mit zwei Lanzensplittern am Kopf verletzt. Die Splitter riefen eine tödliche Hirnhautentzündung hervor, an der er kurze Zeit später starb.

Auch die französische Revolution soll Nostradamus vorhergesagt haben. Diese wurde 1789 vom Sturm auf die Bastille eingeleitet. In den Versen des Hellsehers heißt es:

„Von den versklavten Leuten, Lieder, Gesang und Verlangen. Die Prinzen und Lords werden gefangen gehalten in Gefängnissen. In der Zukunft von kopflosen Dummen. Das wird als göttliche Äußerung angesehen.“

Die Bastille war ein Gefängnis und Symbol für Aristokratie und Monarchie. Kopflose Dumme steht laut Beobachtern entweder für die Adligen, die während der Revolution durch die Guillotine ihren Kopf verloren. Oder es steht für das Volk, das aus dummen Ungebildeten besteht und das nun die Macht ergriffen hatte.

Auch weitere geschichtliche Ereignisse und Personen lassen sich nach der Deutung einiger Experten in den Texten von Nostradamus finden. So unter anderem die Ermordung von John F. Kennedy oder der Aufstieg Hitlers im Nationalsozialismus:

„Vom tiefsten Teil Westeuropas wird ein kleines Kind geboren zu armen Leuten, das verführen wird eine große Vielzahl durch seine Reden. Sein Ruf wird sich weiten im Königreich des Ostens.“

Und so gehen die Prophezeiungen bis in die Neuzeit. Sogar die Präsidentschaft von Donald Trump in den USA finde sich in den Versen von Nostradamus wieder, sind sich einige Beobachter sicher:

„Der große Schreihals, frech und ohne Schamgefühl, wird zum Oberbefehlshaber der Armee, mit der Unverschämtheit seiner Streitsucht die Brücke abgebrochen, die Stadt vor Angst wie gelähmt.“

Belege für den Zusammenhang zwischen den 1555 verfassten Zeilen und den tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen gibt es aber nicht. Der Wahrsager formulierte seine Prophezeiungen in symbolhafter Sprache. Außerdem verwendete er Anagramme und Synonyme, die es schwierig machen, seine Verse zuverlässig einer Person oder einer Zeit zuzuordnen. Jahreszahlen und Daten fehlen fast vollständig.

Wenn man sich die Reihenfolge der Zeilen genauer anschaut, so glauben einige Historiker jedoch, manche Vorhersagen einer genauen Epoche, oder sogar bestimmen Jahren zuordnen zu können. Sollte dies stimmen, hätte das Jahr 2019 nichts Gutes zu bieten: Es geht um Dürren, Hungersnöte und Seuchen:

„Am Ende des Krebses herrscht riesige Dürre. Fische im Meer, in Flüssen, Seen, schwindsüchtig gekocht. Vernebelt wegen ihrer Vernunftsgründe wird das Geheimnis erst nach Hunger und Seuchen gelüftet. Meer, Land, Menschen, ihr Zustand ändert sich.“

Ob der damalige Gelehrte hier bereits den Klimawandel mit all seinen Konsequenzen vorausgesagt hat, bleibt sein Geheimnis. Auch schreibt Nostradamus, „in drei Nächten wird großes Feuer vom Himmel fallen“. Ob es sich dabei um Krieg oder Sonnenstürme handeln wird, ist ebenfalls unklar.

Auch könnte nach einigen Deutungen sogar ein 3. Weltkrieg ausbrechen. Der Verursacher soll dabei aus Asien stammen, wie es in den Zeilen von Nostradamus heißt:

„Das Reich von Fez wird nach Europa vordringen. Ihre Städte werden in Flammen aufgehen und von der Klinge zerschnitten. Der Große von Asien wird über Land und Meer mit großen Truppen kommen und das Kreuz zu Tode gejagt werden.“

Auch eine Prophezeiung von Nostradamus über eine vierzig Jahre andauernde Dürreperiode sowie eine Flutkatastrophe werden dem aktuellen Zeitraum zugeordnet. Das Ende der Menschheit würde das alles aber nicht bedeuten: Das wird laut dem Seher erst im Jahre 3797 durch einen Asteroideneinschlag hervorgerufen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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