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Deutsche Autofahrer zweifeln an Sinn und Zweck von Umweltzonen

Archivmeldung vom 03.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Keine breite Akzeptanz für die Unweltzonen: Mit 51 Prozent ist mehr als die Hälfte der deutschen Autofahrer nicht der Ansicht, dass die kürzlich in mehreren Städten eingeführten Umweltzonen einen sinnvollen Beitrag zum Klima- und Gesundheitsschutz darstellen. Das hat eine repräsentative GfK-Umfrage des Kfz-Direktversicherers DA Direkt ergeben.

Während 52,2 Prozent der weiblichen Autofahrer die Umweltzonen begrüßen, liegt die Zustimmung bei den Männern hinterm Steuer mit 39,7 Prozent deutlich niedriger. Nicht nur die Geschlechter sind sich in dieser Frage uneins, auch geografisch gibt es Unterschiede im Meinungsklima: So liegt die Quote der Befürworter unter den östlichen Bundesländern durchschnittlich um fast fünf Prozent unter der westlichen. Das Schlusslicht der westlichen Befürworter bildet Baden-Württemberg mit 40,5 Prozent. Dort wurden bereits zahlreiche Umweltzonen eingerichtet. In den östlichen Ländern waren unter den sächsischen Autofahrern die wenigsten Befürworter (33,1 Prozent) zu finden.

Ein Bild der Uneinigkeit zeigt sich auch bei der Frage, ob es richtig ist, auch von Touristen eine Plakette für die Einfahrt in Umweltzonen zu fordern: Immerhin 45,2 Prozent halten dies für gerechtfertigt. Eine knappe Mehrheit von 52,5 Prozent der deutschen Autofahrer ist anderer Meinung.

Autofahrer machen einen Bogen um Umweltzonen

Ist die Einfahrt in eine Umweltzone nicht unbedingt notwendig, setzt eine klare Mehrheit von fast 70 Prozent auf eine Vermeidungstaktik: Für Einkäufe etwa würden Autofahrer eher Vororte außerhalb der Umweltzonen ansteuern, wenn sich so der Kauf einer Plakette vermeiden lässt.

Bei einem drohenden Fahrverbot aufgrund einer nicht gewährten Plakette würde die Mehrheit (38 Prozent) auf öffentliche Verkehrsmittel in der Umweltzone umsteigen; 31,5 Prozent würden ihr Auto nachrüsten, um eine Plakette zu bekommen. Immerhin 20 Prozent, darunter vor allem Besserverdiener zwischen 30 bis 39 Jahre, würden sogar den Kauf eines neuen, schadstoffarmen Fahrzeugs erwägen, um in den Umweltzonen mobil zu sein.

Über die Umfrage

Die Umfrage wurde in der Zeit zwischen dem 22.02.2008 und 7.03.2008 durchgeführt. Die Grundgesamtheit dieser Umfrage umfasst Pkw-Fahrer im Alter ab 18 Jahre - repräsentativ für 44,05 Mio. Pkw-Fahrer der deutschen Wohnbevölkerung. Daraus wurde eine repräsentative Stichprobe von 1.400 Personen gezogen, die den Ergebnissen zugrunde liegt.

Quelle: DA Direkt Versicherung

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