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Umfrage: 80 Prozent fühlen sich auch nach Berlin-Anschlag sicher

Archivmeldung vom 21.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

80 Prozent der Bevölkerung schätzen Deutschland laut einer Umfrage auch nach dem Berliner Terroranschlag vom Montagabend als sicher ein. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von "RTL Aktuell" gaben 20 Prozent der Befragten an, sich sehr sicher und 60 Prozent sich sicher zu fühlen. Vier Prozent bewerten Deutschland im Ländervergleich als unsicher oder zumindest als weniger sicher (16 Prozent). Dieser Ansicht sind dabei tendenziell eher formal weniger Gebildete (27 Prozent der Hauptschüler) sowie die Anhänger der AfD (31 Prozent).

Unter den formal höher Gebildeten (Abitur, Studium) empfinden zehn Prozent die Sicherheitslage in Deutschland als weniger sicher. Bei den Anhängern der Grünen trifft dies auf nur vier Prozent der Befragten zu (CDU/CSU: 13 Prozent, SPD: 14 Prozent). Sehr sicher fühlen sich dagegen die Anhänger der Grünen mit 26 Prozent, gefolgt von der CDU/CSU (25 Prozent), Die Linke (22 Prozent), SPD (17 Prozent) und AfD (14 Prozent).

Zehn Prozent der Deutschen würden nach den tragischen Ereignissen in Berlin aus Angst vor Terroranschlägen auf den Besuch einer Großveranstaltung, wie Weihnachtsmärkte oder Fußballspiele, verzichten. 46 Prozent der Befragten würden zwar hingehen, hätten dabei aber ein ungutes Gefühl. 43 Prozent der Deutschen hätten keinerlei Bedenken, eine solche Veranstaltung zu besuchen.

Dabei sind die Umfragewerte im Vergleich zu Dezember 2015 recht konstant: Zwölf Prozent der Befragten hatten damals Sorge zu einer Großveranstaltung zu gehen, während 52 Prozent keine Bedenken hatten. Gespalten ist Deutschland hinsichtlich der Forderung nach erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Nach dem Berliner Anschlag plädierten 47 Prozent der Befragten für eine Verschärfung, während 51 Prozent die bisherigen Maßnahmen für ausreichend halten.

Eine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen wird insbesondere von den Anhängern der AfD (67 Prozent) gefordert. 80 Prozent der Anhänger der Grünen halten dagegen die aktuellen Vorkehrungen für au! sreichen d (SPD: 52 Prozent, CDU/CSU und Die Linke: 51 Prozent, AfD: 33 Prozent). Generell bleibt mit 53 Prozent die Mehrheit der Bürger aufgeschlossen gegenüber Menschen, die in Deutschland Asyl suchen.

Dies zeigt sich gerade unter den Anhängern der Grünen (77 Prozent) (SPD: 67 Prozent, Die Linke: 61 Prozent, CDU/CSU: 53, AfD: neun Prozent). Insbesondere Befragte mit höherem Bildungsabschluss sind hier aufgeschlossen (63 Prozent). Knapp ein Drittel der Befragten (31 Prozent) hat dagegen Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen.

Insgesamt teilen 37 Prozent der Ostdeutschen diese Vorbehalte und 30 Prozent der Westdeutschen. Überwiegend steht man jedoch sowohl in Ostdeutschland (46 Prozent) als auch in Westdeutschland (54 Prozent) den Asylsuchenden weiterhin aufgeschlossen gegenüber. Für die Umfrage wurden am 20. Dezember 2016 insgesamt 503 Personen befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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