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Gehirndoping beim Lernen und Arbeiten: Immer mehr Deutsche setzen auf legale Smart Drugs

Archivmeldung vom 19.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Symbolbild
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Photo by JESHOOTS.COM on Unsplash

Unsere Gesellschaft will immer leistungsfähiger werden. Die Arbeit soll am besten schon gestern fertig sein, junge und gut ausgebildete Fachkräfte aus der Universität sollen am liebsten schon über jahrelange Berufserfahrung verfügen. Immer mehr Studenten entscheiden sich daher für ein duales Studium und opfern freiwillig ihre freie Zeit zwischen den einzelnen Semestern, um in dieser Zeit in Vollzeit arbeiten zu gehen.

Nach der Einführung eines allgemeinen achtjährigen Gymnasiums sehen sich viele Schüler mit einer Unmenge an zu lernendem Schulstoff konfrontiert, einige Bundesländer – wie beispielsweise Bayern – halten jedoch wenig von den acht Jahren Unterricht am Gymnasium und reformieren lieber die Realschulen, sodass ein Abitur in Bayern auch in 13 Jahren möglich bleibt. In allen Bereichen des Lebens sehen sich junge und ältere Menschen mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert und fragen sich täglich bei der Arbeit: „Wie soll ich das nur alles schaffen?“

Smart Drugs wirken gezielt auf das Denkvermögen

Die morgendliche Tasse Kaffee gehört für die meisten Menschen zum normalen Tagesablauf dazu, bereits in der Oberstufe trinken 20 Prozent der Lernenden täglich Kaffee, in Italien sind es sogar annähernd 50 Prozent aller Schüler. Wer zu viel Koffein zu sich nimmt, kann sich jedoch nicht mehr richtig konzentrieren, die Hände können anfangen zu zittern, und es kommt zu Herzrasen. Dabei gibt es eine Menge an Nahrungsergänzungsmitteln, die viel schonender als Kaffee und Energydrinks oder Koffeintabletten dafür sorgen, dass die Denkleistung effektiv gesteigert wird.

Die Experten von Nootrients.de haben moderne Smart Drugs getestet und deren Wirksamkeit genau unter die Lupe genommen. Bei Smart Drugs können chemische Bestandteile aus dem Labor enthalten sein, welche die Denkzentren im Gehirn direkt ansprechen und so für mehr Konzentration und ein verbessertes logisches Denken sorgen. In den meisten Präparaten sind jedoch zusätzlich natürliche Vitamine und Öle enthalten, welche nicht nur auf das Denkvermögen günstig wirken. Wer mit Tabletten und anderen Präparaten die Geistesstärke optimieren möchte, kann sich zwar im Internet über die einzelnen Wirkstoffe genau informieren, jedoch wirken die angesagten Smart Drugs bei jedem Anwender anders. Bei einigen Studierenden reicht bereits eine kleine Dosis aus, um die individuelle Denkleistung zu verbessern, andere Menschen benötigen teilweise eine dreimal so hohe Dosis.

Wie sind Smart Drugs einzunehmen?

Die Art der Dosierung richtet sich nach dem Alter, aber auch Faktoren wie Gewicht und Geschlecht können die Wirkung von Smart Drugs beeinflussen. Leistungssteigernde Medikamente können vom behandelnden Arzt verschrieben werden, zum Beispiel bei anhaltender Schläfrigkeit oder allgemeiner Unkonzentriertheit. In diesem Fall sollten die Tabletten genau nach Anweisung eingenommen werden, damit sich die gewünschte Wirkung voll entfalten kann.

Nicht alle Smart Drugs sind jedoch verschreibungspflichtig. In der Apotheke, oder etwas preisgünstiger über das Internet, lassen sich die verschiedenen Präparate bestellen. Üblicherweise liegt jedem Medikament eine Packungsbeilage mit Verbrauchsempfehlungen bei, die einen guten Richtwert für die Einnahme und die persönliche Dosierung liefert. Einige Smart Drugs dürfen von Kindern und Jugendlichen nicht eingenommen werden, mit anderen Mitteln werden speziell aber junge Menschen erfolgreich behandelt. Auch der Apotheker kann persönliche Fragen zu Smart Drugs beantworten und Empfehlungen aussprechen.

Besondere Vorsichtshinweise im verantwortungsbewussten Umgang mit Smart Drugs

Schwangere und stillende Frauen sollten keine leistungssteigernden Präparate einnehmen. Einige Bestandteile der Smart Drugs können die Nabelschnur und ebenfalls die schützende Barriere der Plazenta passieren und sich dann auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes auswirken. Auch in die Muttermilch können einzelne Inhaltsstoffe von leistungssteigernden Nahrungsergänzungsmitteln gelangen. Wird das noch nicht ausgereifte, kindliche Gehirn in der frühen Phase der Entwicklung durch chemische oder natürliche Substanzen beeinflusst, kann es zu Missbildungen, Wachstumsstörungen oder fehlerhaften Verknüpfungen der Nervenzellen kommen. Auch Frauen, die vorhaben, schwanger zu werden, sollten die Einnahme von Smart Drugs mit einem Gynäkologen abklären. Hier ist es hilfreich, die Packungsbeilage bereit zu halten, welche alle enthaltenen Wirkstoffe mit einer Angabe der Dosierung enthält.

Wer regelmäßig Smart Drugs einnimmt, sollte nach einiger Zeit eine Pause von bis zu drei Wochen einlegen, damit sich keine Abhängigkeiten entwickeln. Das Gehirn freut sich nämlich sehr über die zusätzliche Unterstützung beim Denken und fordert dies nach einiger Zeit ein. Wie bei vielen Präparaten für die Gesundheit kann es nach einiger Zeit der Einnahme außerdem dazu kommen, dass die Dosis erhöht werden muss, um eine gleichbleibende Wirkung zu erzielen. Auch in diesem Fall kann durch ein vorübergehendes Absetzen der Smart Drugs dafür gesorgt werden, dass die Wirkung bei einer erneuten Einnahme wieder als stärker empfunden wird.

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