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Streng geheim: anomale Orte der Krim

Archivmeldung vom 22.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nature in Sudak
Nature in Sudak

Foto: PersianDutchNetwork
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Krim hat schon immer Menschen wie ein Magnet angezogen, heißt es im Beitrag von Aljona Rakitina bei Radio „Stimme Russlands". Dabei hat es nicht etwa mit seiner geographischen Lage zu tun – die Halbinsel ist ein nicht weniger starker Kraftort der Erde, als Tibet. Zu den Sowjetzeiten galt die Krim als der bedeutendste Kurort des Landes, wo viele Menschen jährlich ihre Gesundheit widerherstellten: Der würzige Duft von Nadelbäumen, vermischt mit der jodhaltigen Meeresbrise wirkte Wunder.

Von Rakitina erfährt man weiter dazu: "Allerdings ist es nicht nur das lokale Klima, das so gut auf den menschlichen Körper einwirkt. Die Halbinsel Krim gilt seit jeher als ein Kraftort, wohin Menschen auf der Suche nach geistiger Entwicklung und Praxis kommen. Besonders beliebt ist sie unter verschiedenen Yoga- und Meditationsschulen.

Eines der berühmtesten Anomaliengebiete der Krim, die einen unendlichen Zustrom von Pilgern heranzieht, ist das Kap Meganom, das zwischen Sudak und Feodosia liegt. Yogalehrer Wadim Schurawljow teilt seine Eindrücke über diesen sakralen Ort mit, den er letzten Sommer besucht hat:

„Seit mehreren Jahren sammle ich Gruppen und bringe sie zum Kap Meganom. Es ist ein einzigartiger Ort mit einer sehr guten hellen Energetik, der sich wunderbar für Yoga und stundenlange Meditationen eignet. Alle meine Bekannten haben bemerkt, dass hier in einem ein ungewöhnliches Gefühl von Glück, Freiheit, Frieden und Gedankenklarheit aufkommt. Außerdem träumt man hier Hellträume. Besonders gerne komme ich hierher Ende September, wo es nicht mehr so heiß und belebt ist.“

Die meisten Touristen kommen im Juli und August. Um diese Zeit ist es hier eher anstrengend. Wer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und persönlicher Ruhe ist, sollte daher eine weniger hohe Saison wählen.

Um Meganom herum gab es schon immer viele Gerüchte. So wird behauptet, dass hier die übersinnlichen Fähigkeiten des Menschen besonders zum Vorschein kommen. Die Altgriechen waren übrigens überzeugt, dass auf Meganom das Tor zum Reich des Hades liegt. Kein Zufall also, dass man hier, wie die Einheimischen behaupten, Kontakt zu den Verstorbenen aufnehmen kann.

Dies alles ist allerdings nur interessant, wenn man ans Jenseits und sonstige Wunder glaubt. Hält man sich jedoch an wissenschaftliche Fakten, die die Einmaligkeit dieses Ortes belegen, so könnte man ein folgendes Beispiel anführen: Bis vor Kurzem wurden in einer Armeeeinheit, die unweit des Meganom-Kaps stationiert ist, eine Reihe von Forschungen unter dem Vermerk „streng geheim“ unternommen. Diese hatten mit den erdmagnetischen Anomalien dieses Gebiets zu tun. Um was genau es sich dabei handelte, ist unklar. Offensichtlich ist jedoch, dass man die Ergebnisse keinesfalls offenlegen wollte: Lange Zeit war Meganom für jegliche Besuche gesperrt.

Das Kap Meganom ist nur einer der vielen anomalen Orte der Krim. Dazu zählen auch das legendäre Geistertal am Dimerdschi-Hang, das geheimnisvolle Kap Aja, der finstere Berg Aju-Dag – die „Krim-Atlantis“ – der unheimliche erloschene Vulkan Kara-Dag und das rätselhafte Krim-Stonehenge. All diese Orte verdienen eine nähere Betrachtung, und wir werden sie ihnen unbedingt gewähren."

Quelle: Text Aljona Rakitina - „Stimme Russlands"

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