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Wenn die Kniescheibe springt

Archivmeldung vom 28.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Schnell den Gegner ausdribbeln, dann mit Schwung einen Haken schlagen - schon ist es passiert: Das Knie schmerzt höllisch und statt in der Mitte liegt die Kniescheibe auf einmal an der Außenseite des Beins. "Eine Kniescheibenverrenkung, auf Fachdeutsch Patellaluxation, sieht von außen eindeutig abnormal aus", sagt Professor Michael Jagodzinski, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Bethel-Bückeburg, in der "Apotheken Umschau".

Durch sofortiges Strecken des Beines gleitet die Scheibe häufig von allein zurück. Zusätzlich kann sie sehr vorsichtig mit der Hand geführt werden. Doch selbst wenn das gelingt, ist ein Arztbesuch dringend ratsam. Oft wird durch die Verrenkung Gewebe beschädigt, Bänder im Knie reißen, oder ein Stück der Kniescheibe schert ab. Solche Verletzungen müssen operativ korrigiert werden. Ist alles heil geblieben, sollte der Sportler unbedingt die Kniemuskulatur stärken, um das Kniegelenk zu stabilisieren.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau (ots)

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