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Warum Berührungen mit Feuerquallen so schmerzhaft sind und was danach zu tun ist

Archivmeldung vom 11.08.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.08.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Lachsy / pixelio.de
Bild: Lachsy / pixelio.de

Hauptsächlich in der Nordsee, gelegentlich aber auch in der südlichen Ostsee können Schwimmer die "Gelbe Haarqualle", im Volksmund Feuerqualle genannt, treffen. Berührungen mit ihren kaum sichtbaren Tentakeln empfinden Menschen wie einen Peitschenschlag. Kleine Beutefische lähmt die Qualle mit dieser Waffe. Für Menschen ist sie sehr unangenehm, in der Regel aber ungefährlich.

"Die Schmerzen fühlen sich an wie eine Verbrennung, sind aber tatsächlich eine Vergiftung", erklärt Privatdozent Dr. Thomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin in der "Apotheken Umschau". Die Schmerzen klingen nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Nur selten kommt es zu allergischen Reaktionen mit Kreislaufproblemen oder sogar einem Kollaps. Quallenopfer tragen oft noch nicht geplatzte Nesselzellen von den Tentakeln auf der Haut. Sie sollen nicht mit Wasser abgespült werden, weil sie dabei meist noch ihr Gift freisetzen. Andreas Klingberg von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) rät, die geröteten Hautstellen vorsichtig mit feuchtem Sand zu bedecken und diesen dann behutsam abzuschaben, zum Beispiel mit einer Bankkarte. Danach hilft eine kühlende Salbe oder ein entsprechendes Gel.

Quelle: Wort und Bild "Apotheken Umschau"

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