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Stressfaktor: Lärm am Arbeitsplatz - So lassen sich Gehör und Nerven schonen

Archivmeldung vom 16.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Person mit einem tragbaren Laubbläser: Nicht nur vergiftet sich die Person selbst, nein sie schädigt auch die gesamte Umgebung mit Lärm.
Person mit einem tragbaren Laubbläser: Nicht nur vergiftet sich die Person selbst, nein sie schädigt auch die gesamte Umgebung mit Lärm.

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Einfach in Ruhe arbeiten - dies wünschen sich viele. Ein lautes Arbeitsumfeld stresst, mindert die Leistungsfähigkeit und kann auf Dauer sogar krank machen. Lärm zehrt zudem nicht nur an den Nerven, sondern Krach kann auch das Gehör schädigen.

"Manche Menschen glauben irrtümlicherweise, unsere Ohren würden sich an Lärm gewöhnen und ein Hörverlust sei eine vorübergehende Erscheinung", erklärt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). "Tatsächlich kann bei zu viel Lärm auf Dauer unweigerlich eine unwiderrufliche Schädigung des Innenohres entstehen. Die Folge ist eine Lärmschwerhörigkeit. Auch die Gefahr für Tinnitus steigt."

In vielen Berufen lässt sich eine Lärmbelastung jedoch nicht vermeiden. Dabei sind nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus klassischen, lärmintensiven Branchen wie Bau und Straßenbau oder Industrie betroffen, in denen oft schon Lärmschutzmaßnahmen gesetzlich vorgeschrieben sind. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Großraumbüros, in bestimmten Handwerksberufen wie Tischlereien sowie mit pädagogischen Tätigkeiten in Schulen, Musikschulen, Kindergärten und Kindertagesstätten sind oft einer erheblichen Geräuschkulisse ausgesetzt. Eine Holzfräsmaschine kann bis zu 95 Dezibel (dB) erreichen und der Geräuschpegel im Großraumbüro oder im Klassenzimmer kann durchaus 70 dB überschreiten. Ab 85 dB kann über längere Zeiträume anhaltender Lärm bereits das Gehör schädigen und das Entstehen von Allgemeinerkrankungen begünstigen.

"Wenn man Lärm im Job nicht aus dem Weg gehen kann, empfiehlt sich ein Gehörschutz", rät Marianne Frickel. Hörakustikerinnen und Hörakustiker können professionellen, individuellen Gehörschutz passgenau anfertigen. Dieser filtert gesundheitsschädlichen Lärm, aber für den Berufsalltag wichtige Laute wie beispielsweise Stimmen bleiben hörbar und verständlich. Diese sogenannten Otoplastiken sind an den jeweiligen Gehörgang ganz individuell angepasst, sitzen daher perfekt und sind kaum spürbar im Ohr. "Lärmvermeidung heißt Gesundheitsvorsorge und trägt dazu bei, die Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität und damit die Freude an der Arbeit möglichst lange zu erhalten", so Frickel. Sie empfiehlt Berufstätigen in Arbeitsumfeldern, die sie als laut empfinden, bei Hörakustikern Rat zu suchen. Als Expertinnen und Experten für alle Fragen rund ums Hören wissen diese, wie man das Gehör am besten schützt.

Quelle: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (ots)


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