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Prepaid-Flatrates vor allem für Gespräche zum Festnetz interessant

Archivmeldung vom 29.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Zum Pauschalpreis telefonieren - das gibt es nicht nur bei Laufzeitverträgen, sondern auch bei immer mehr Prepaid-Discountern. Am bekanntesten und beliebtesten ist die Flatrate für Anrufe ins deutsche Festnetz.

Weiterhin gibt es Pauschalangebote für Gespräche zu anderen Anschlüssen des gleichen Anbieters, sogenannte Community-Flatrates. Anders als bei den Netzbetreibern gelten sie ausdrücklich nicht für ein komplettes Mobilfunknetz, sondern nur anbieterintern. "Wann sich eine Handy-Flatrateoption bezahlt macht, hängt nicht nur vom Angebotspreis, sondern auch vom eigenen Telefonierverhalten ab. Eine Prepaid-Festnetzflatrate für etwa 15 Euro pro Monat lohnt sich bei einem Minutenpreis von 9 Cent, wenn knapp drei Stunden im Monat ins deutsche Festnetz telefoniert wird", sagt Björn Brodersen vom Onlinemagazin www.teltarif.de .

Im Gegensatz zu den Handy-Flatrates mit Vertrag können die Prepaidangebote flexibel gebucht und jederzeit wieder abbestellt werden. Die Buchung an sich ist einfach: Per SMS oder online wählt der Kunde die entsprechende Option und wird dann per SMS über die Aktivierung benachrichtigt. "Wenn ein Prepaid-Kunde seine Handy-Flatrateoption nach dem gebuchten Zeitraum nicht mehr nutzen möchte, sollte er diese wiederum online oder per SMS kündigen - ansonsten verlängert sie sich häufig automatisch", so Brodersen. Wichtig: Zu wenig Guthaben führt meist nicht automatisch zur Kündigung. Die Flatrateoption ruht einfach nur und läuft weiter, sobald neues Guthaben geladen wurde.

"Bei Interesse an einer Prepaid-Flatrate sollten neben den Kosten für die Flatrateoptionen auch die weiteren Nutzungspreise wie beispielsweise die Beträge für Handy-Gespräche in andere Netze, SMS oder für die mobile Datennutzung beachtet werden", so Brodersen abschließend.

 

Quelle: teltarif.de Onlineverlag GmbH

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