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Schluss damit - das hilft gegen die E-Mail-Flut

Archivmeldung vom 29.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de, Antje Delater
Bild: pixelio.de, Antje Delater

Keine langen Telefongespräche führen, sondern schnell eine E-Mail schreiben. Aus dem Büroalltag ist dieser praktische Kommunikationsweg gar nicht mehr wegzudenken. Es gibt aber auch Nachteile, die sogar unsere Gesundheit belasten können.

Zu viele Mails können zu stressbedingten Erkrankungen beitragen, sagt Tina Haase, Chefredakteurin des Internetportals www.apotheken-umschau.de, und erklärt, woran es liegt, dass E-Mails so viel Stress verursachen können: "Dafür gibt es mehrere Gründe. Es ist die Masse der E-Mails, aber auch das Gefühl, nie fertig zu werden, weil sich der Posteingang ständig wieder füllt. Dann spielt die ständige Erreichbarkeit eine Rolle, und vor allem die Ablenkung durch das "Pling", das jede eingehende E-Mail ankündigt. Es stört die Konzentration und zerstückelt den Tag."

Um aus dem Hamsterrad der digitalen Überlastung auszusteigen, muss man sein Verhalten ändern. Tina Haase meint dazu: "Man sollte sich von allen unwichtigen E-Mails abmelden, wie Newsletter, Feeds, Werbung oder Rundschreiben, und wenn möglich das Signal für die Eingangsbenachrichtigung ausschalten. So kommen mehr Ruhe und Konzentration in den Arbeitsablauf. Auch sollte man mithilfe von Ordnern oder Farben die eingehenden E-Mails nach Dringlichkeit sortieren und nur zu festen Zeiten bearbeiten."

Alleine wird man aber kaum gegen diese E-Mail-Flut ankommen. Es muss auch im Unternehmen einiges anders organisiert werden Tina Haase sagt: "Es müssen klare Regeln eingeführt werden: Wie schnell muss man zum Beispiel antworten, und muss man auch nach Feierabend erreichbar sein? Eine der Hauptursachen der E-Mail-Lawine ist der "CC"-Wahn. Da kann man schon im Betreff klarmachen, ob die Mail nur der Information dient oder eine Antwort erwartet wird, so kann man sich und seinen Kollegen viel Zeit ersparen."

Außerdem sollte man sein Kopfkino ausschalten und sich keine Gedanken machen, was alles passieren könnte, wenn man nicht sofort antwortet, rät www.apotheken-umschau.de, denn das mindert den Stress.

Quelle: Wort und Bild - apotheken-umschau.de (ots)

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