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Schöne neue Telefonwelt

Archivmeldung vom 29.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann bei pixelio.de
Bild: Tim Reckmann bei pixelio.de

Wer früher eine Telefonnummer suchte, schlug das örtliche Telefonbuch auf und blätterte Buchstabe für Buchstabe nach. Wurde die gesuchte Nummer dort nicht gefunden, lag die Vermutung nahe, dass der gewünschte Gesprächspartner gar nicht über einen Anschluss verfügte. Man musste sich also wohl oder übel auf den Weg machen, um den Menschen persönlich aufzusuchen oder man wählte den Postweg zur Kommunikation. Diese mühseligen und langsamen Zeiten sind natürlich längst vorbei. Manch ein Zeitgenosse mag sich aber angesichts von Telefonspam und ständiger Erreichbarkeit via Handy ab und an danach zurück sehnen.

Bild: Angela Parszyk bei pixelio.de
Bild: Angela Parszyk bei pixelio.de

Heute ist das gedruckte Telefonbuch selbstverständlich nicht mehr die einzige Möglichkeit, eine Telefonnummer herauszufinden. Und Menschen, die weder einen Festnetzanschluss noch ein Handy besitzen gibt es gar nicht mehr, oder sie sind über 90. Wer also eine bestimmte Nummer benötigt, hat bei der Suche die Wahl, zahlreiche telefonische Auskunftsdienste stehen dafür bereit, oder man nutzt einen der vielen Dienste im Internet. Auch dort bieten viele Plattformen ihren Suchservice an. Und zwar vorwärts und rückwärts. Hat man lediglich eine Telefonnummer zur Verfügung, ohne dass man den dazu gehörigen Ansprechpartner kennt, kann man diesen nämlich beispielweise über Telefonauskunft.net mit einer Telefonnummern Rückwärtssuche ausfindig machen. Diesen Service zu nutzen bietet sich an, wenn man unerwünschte Anrufe erhält, da hinter denen meist eine Werbeabsicht steckt. Diese dürfen ihre Rufnummer von Gesetzes wegen nicht mehr unterdrücken und können deshalb mit der Rückwärtssuche ermittelt werden.

Der ganz große Gewinn

Heutzutage kann es jedem Telefonteilnehmer passieren, dass ihm durch den Hörer der ganz große Gewinn angekündigt wird. Sogar den Telefonkunden, die noch nie an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Denn bei solchen Ankündigungen handelt es sich meist um Werbefallen, die den vermeintlichen Gewinner in irgendwelche Abos oder sonstige kostenpflichtige Dienste locken sollen. Was früher der Werbebrief mit der Einladung zu sogenannten Kaffeefahrten war, heißt heute Telefonspam. Zwar ist es solchen Anrufern verboten, ihre Rufnummer zu unterdrücken, doch finden sie immer wieder neue Tricks, um nicht identifiziert werden zu können. Google hat im letzten Jahr einen Wettbewerb gestartet, um einen Spamfilter für anonyme Anrufe zu finden, die automatisch von Computern generiert werden. Solche Robocalls sind bisher nicht zu filtern. Auch die FH Köln hat bereits im Jahr 2009 ein Forschungsprojekt zur Abwehr von Telefonspam ins Leben gerufen. Bahnbrechende Erfindungen wurden seitdem aber leider nicht gemeldet. Otto Normalverbraucher kann sich gegen unerwünschte Anrufe kaum wehren. Er kann es allerdings vermeiden, seine Telefonnummer immer und überall anzugeben, wo diese erfragt wird. Als Alternative steht ihm da der kostenlose Telefonpaul zur Verfügung, dessen Nummer alternativ angegeben wird. Geht ein Werbeanruf an diese Nummer ein, teilt eine freundliche Stimme vom Band mit, dass der gewählte Ansprechpartner keine Kontaktaufnahme wünscht. Auf diese Weise kann man zumindest verhindern, dass Anbieter, die Adressen inklusive Telefonverbindung ankaufen, am eigenen Anschluss zum Zuge kommen.

Rückwärtssuche der eigenen Nummer?

Seit die Rückwärtssuche von Telefonnummern erlaubt ist, gibt es eine diesbezügliche Diskussion über den Datenschutz. Viele Telefonkunden lassen die Rückwärtssuche für die eigene Nummer sperren, dann ergibt eine Anfrage keinen Treffer mehr. Bei Steuertipps.de wird beispielsweise vor missbräuchlichem Zugriff Dritter gewarnt und dringend zu einer Sperre geraten. Man beruft sich dabei sowohl auf Verbraucherschützer als auch auf Datenschützer. Eine Sperre kann kostenlos beantragt werden.

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