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Jetzt schon das Auto für den Winter rüsten

Archivmeldung vom 23.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: © Stockbyte/Thinkstock
Bild: © Stockbyte/Thinkstock

Der Winter steht vor der Tür und mit ihm auch die entsprechende Planung von Reisen und Reifen. Dabei muss das Auto nicht nur für alpine Straßen langsam winterfest gemacht werden. So empfiehlt es sich in dieser Saison, auf den Testsieger Michelin in Sachen Winterreifen zurückzugreifen. Wer den Reifenwechsel selber vornehmen möchte, muss einiges beachten.

Wer noch keine passenden Winterreifen hat, sollte verlässliche Testberichte aufmerksam lesen – so ist 2013 der Testsieger Michelin. Wichtig sind allerdings nicht nur sichere Reifen, sondern auch eine gute Montage. Diese kann man auch selber vornehmen und wir erklären, was man dabei beachten sollte.

Tipps: Reifen selber wechseln

So erhoffen sich die meisten von einem eigens durchgeführten Reifenwechsel eine Ersparnis von Zeit und Geld. Manche vergessen, dass Ungeübten schnell Fehler passieren können, die nicht nur die Sicherheit gefährden, sondern auch die Kosten in die Höhe treiben. Für einen gelungenen Reifenwechsel ist daher Folgendes zu berücksichtigen:

  • Werkzeug: Man benötigt einen Drehmoment- sowie einen Radkreuzschlüssel oder Stecknusssatz, möglicherweise einen Hochtemperatur-Schmierstoff „Anti Seize“ und eine Drahtbürste.
  • Wagenheber: Dieser muss kräftig sein, Wagenheber für Autopannen sind hier nicht ideal.
  • Check der Reifen: Vorjahresreifen sind auf mögliche Schäden zu kontrollieren, neue Reifen müssen passend dimensioniert sein. Die notwendige Reifengröße findet sich im Typenschein. Übrigens: Beim Reifenkauf das Umstecken gleich vom Händler erledigen lassen!
  • Radmuttern: Beim Wechsel von Stahl auf Alu (oder umgekehrt) müssen meist auch die Radmuttern für die Felgen ausgetauscht werden – das sollte man nicht vergessen, denn meistens weisen die Radmuttern einen unterschiedlichen Konus auf und passen lediglich zu Alu- bzw. Stahlfelgen.
  • Vorbereitung: Das Auto muss gerade stehen, die Handbremse muss angezogen werden und ein Gang muss eingelegt werden. Die richtigen Auflagepunkte für den Wagenheber müssen gesucht werden. Bevor man den Wagen anhebt, müssen die Radmuttern nur leicht gelöst werden – erst nach dem Anheben werden die Schrauben entfernt und das Rad abgenommen.
  • Prüfung von Felge etc.: Vor der Reifenmontage ist es sinnvoll, den freien Blick auf das Innenleben des Wagens zu nützen und Stoßdämpfer sowie Bremsen auf Fehler zu kontrollieren. Felgen bzw. Schrauben sollten bei dieser Gelegenheit mit einer Bürste gesäubert werden.
  • Zuordnen der Reifen: Um ein gleichmäßiges Abfahren der Reifen zu gewährleisten, muss der rechte vordere Reifen links hinten, der linke vordere Reifen rechts hinten montiert werden. Dies gilt allerdings nicht bei Autoreifen mit Laufrichtungsangabe – hier kann man lediglich die hinteren Reifen nach vorne (bzw. die vorderen nach hinten) stecken.
  • Montage: Helfende Hände sind hier äußerst nützlich – das Rad muss so angesetzt werden, dass die Felgen- und Radträgerlöcher übereinstimmen. Die erste Schraube wird handfest angezogen. Erst wenn man alle Schrauben über Kreuz angezogen hat, wird das Auto zu Boden gelassen. Mit dem Drehmomentschlüssel zieht man die Radschreiben – ebenso kreuzweise – auf die in der Betriebsleitung angegebenen Werte nach.
  • Reifenlagerung: Die abgelegten Sommerreifen sollte man gut reinigen, beschriften und zur Lagerung übereinander stapeln oder an die Wand hängen.
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