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Ein besserer Chef werden: Die 5 wichtigsten Führungsinstrumente für Unternehmer

Archivmeldung vom 09.12.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.12.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Katja Holzhey
Katja Holzhey

Bildrechte: Holzhey-Consulting GmbH Fotograf: HOFFMANN PRODUCTIONS GMBH

Unternehmer stehen vor der Herausforderung, nicht nur den Betrieb am Laufen zu halten, sondern auch ein Team zu führen, das den ständig wechselnden Anforderungen gerecht wird. Denn unzureichende Führung kann zu einer geringeren Produktivität, mangelnder Mitarbeiterbindung und letztendlich zum Scheitern des Unternehmens führen.

"Die Führung eines Unternehmens ist eine Kunst, die ständiger Weiterentwicklung bedarf. Ohne die richtigen Werkzeuge kann selbst das talentierteste Team an ineffizienten Prozessen scheitern", betont Katja Holzhey, Unternehmensberaterin und ehemalige Managerin der Lean Academy der Daimler AG. Die 5 wichtigsten Führungsinstrumente verrät sie nachfolgend.

Zielvereinbarungen mit Mitarbeitern treffen

Mitarbeiter wünschen sich heutzutage in der Arbeit mehr Freiheiten denn je. Das betrifft den Ort, wo gearbeitet wird, aber auch den Zeitpunkt oder die Reihenfolge, in der Aufgaben erledigt werden. Im Homeoffice können sie diese Bedürfnisse in der Regel gut erfüllen. Für Unternehmer ergibt sich daraus jedoch ein Problem: Sie haben nur noch bedingt Kenntnis davon, was die Mitarbeiter eigentlich während der Arbeitszeit tun.

Konkrete Zielvereinbarungen schaffen hier Abhilfe. Mit ihnen legt der Geschäftsführer gemeinsam mit jedem Mitarbeiter fest, was innerhalb eines Jahres, Quartals oder Monats geschafft sein sollte. Hinzu kommen übergeordnete Ziele, die vorgeben, wo das gesamte Unternehmen am Ende dieses Zeitraums stehen möchte. Es empfiehlt sich dabei, drei bis fünf übergeordnete Unternehmensziele zu formulieren und von diesen je einzelne Mitarbeiterzielvereinbarungen abzuleiten. Wichtig ist, die Ziele sachlich und präzise zu formulieren und schriftlich zu fixieren. Außerdem sollten in einer Zielvereinbarung sowohl Text als auch konkrete Zahlen stehen, für messbare Ergebnisse. Mit welcher Strategie der Mitarbeiter an der Erfüllung des Ziels arbeitet, liegt dann in der eigenen Entscheidungskompetenz des Mitarbeiters.

Sozialkompetenzen fördern

Deutlich schwieriger, für das Unternehmen aber ebenfalls wichtig, ist die Formulierung von Zielvereinbarungen über Sozialkompetenzen des Mitarbeiters. Diese können nicht so einfach überprüft werden, sie sollen jedoch verhindern, dass sich Verhaltensweisen unter den Mitarbeitern etablieren, die den Erfolg des Unternehmens gefährden, beispielsweise mangelnde Teamfähigkeit. Für Unterstützung können hier entsprechend geschulte Experten sorgen, die bei der Formulierung solcher Zielvereinbarungen Erfahrung haben sollten.

Konflikte frühzeitig erkennen

Die Stimmung unter den Mitarbeitern ist für die Geschäftsleitung häufig nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Erst, wenn Kündigungen auf dem Schreibtisch landen, wird klar, dass es einen Konflikt gegeben hat. Um nicht regelmäßig wertvolle Mitarbeiter zu verlieren, ist es für einen Geschäftsführer von großer Bedeutung, dass er die subtilen Anzeichen eines schwelenden Konflikts erkennt und rechtzeitig Gespräche sucht, bevor die Situation eskaliert.

Grundlagen der Motivationstheorie und Organisationspsychologie anwenden

Auch Erkenntnisse aus der Psychologie können für Unternehmer enorm hilfreich sein, um den Betrieb erfolgreich zu führen. Bereits während der Bewerbergespräche wird durch geschickte Fragen beispielsweise deutlich, welche Motive den potenziellen Mitarbeiter antreiben. Das hilft bei der Entscheidung, ob diese Person das Team bereichern würde.

Effektive Mitarbeitergespräche führen

Die Gesprächsführung ist ein mächtiges Instrument, das jeder Geschäftsführer beherrschen sollte. Mit geeigneten Formulierungen können Informationen entlockt oder notwendige Änderungen in üblichen Abläufen verständlich gemacht werden. Wer hier noch nicht bewandert ist, sollte sich unbedingt in der Gesprächsführung üben und dieses Potenzial nicht verschenken. Außerdem sollten regelmäßige Rücksprachen integriert werden, dass der Mitarbeiter 1x die Woche die Möglichkeit hat, der Führungskraft zu berichten, wie es im Team läuft, wie es mit den gegebenen Aufgaben läuft (zu viel/zu wenig/ macht keinen Spaß) etc.

Quelle: Holzhey-Consulting GmbH (ots)

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